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Mi., 17. Juni 2015, 18:47 Uhr
Volksbank Alzey-Worms leistet auch in diesem Jahr mit 60.000 Euro aus ihrer Stiftung nachhaltige Hilfe in ihrem Geschäftsgebiet
Segensreiche Tätigkeit an und für Menschen der Region
Von links: Maria Storf Felden (Altertumsverein e.V.), Armin Bork (Vorstand Volksbank Alzey-Worms), Uli Knies (Stiftungsrat der Stiftung der Volksbank Alzey-Worms), Walter Spille (Förderverein des Gauß-Gymnasiums Worms e.V.), Wilhelm Gerlach (Geschäftsführer der der Stiftung der Volksbank Alzey-Worms), Bernd Kühn (Vorstand Volksbank Alzey-Worms), Sascha Dupuis (Trägerverein Lincoln Worms e.V.), Dr. Achim Müller (Evangelische Stadtkirchenarbeit) und Jürgen Heigl (Mit Jugend gegen Drogen e.V.). Foto: Robert Lehr
VON ROBERT LEHR „Ohne Moos nix los“ stellte Wilhelm Gerlach am Mittwoch in der Hauptstelle der Volksbank am Marktplatz etwas flapsig fest. Doch der langjährige Vorstand der Volksbank Alzey und der fusionierten Volksbank Alzey-Worms meinte es im doppelten Sinne ganz ernst.
Der Ex-Banker nämlich ist seinem ehemaligen Arbeitgeber als Geschäftsführer der Stiftung der Volksbank Alzey-Worms noch immer aufs Engste verbunden. Mithilfe ihres Kapitals von 1,5 Millionen Euro und der Anlage im eigenen Hause wurden so im Jahr 2014 stolze 60.000 Euro erwirtschaftet, die satzungsgemäß im gesamten Geschäftsgebiet der Volksbank Alzey-Worms ausgeschüttet werden.
„Damit ein solch stolzer Betrag auch alljährlich zur Verfügung steht“, habe man konservativ statt spekulativ gehandelt, so Gerlach bei seiner kurzen Ansprache vor seinen Stiftungskollegen und den Vertretern der Organisationen, die in Worms bedacht wurden.
Nachhaltige Hilfe in der Region Nur so sei eine nachhaltige Hilfe in der Region gewährleistet, betonte der Ober-Flörsheimer. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen und vor dem Hintergrund des genossenschaftlichen Handelns der „Hilfe zu Selbsthilfe“, dem man sich als Volksbank verpflichtet fühle, käme diesem Aspekt besondere Bedeutung zu. Als „großer Bruder“ der Spende ginge es der Volksbank-Stiftung und deren Stiftungsrat, der über Adressaten und Höhe der einzelnen Zuwendungen gemeinschaftlich entscheide, in allererster Linie um deren Sinnhaftigkeit. Damit verbunden sei der Dank an die Aktiven für ihre „segensreiche Tätigkeit an und für die Menschen der Region“.
Eindrucksvoll unterstrich Dr. Günther Serfas diesen Anspruch. So werde die Zuwendung an den Förderverein des Gauß Gymnasiums, dem er als Schulleiter vorsteht, für eine Forscherwerkstatt verwendet. Hier könnten wissenschaftsinteressierte Schüler aller Wormser Gymnasien schon ab der 5. Klasse ihrem Forscherdrang nachgehen.
Ausschließlich mit öffentlichen Mitteln sei eine solche Verbesserung weitergehender Bildungsmöglichkeiten nicht zu realisieren, unterstrich Dr. Serfas die Bedeutung zusätzlicher finanzieller Mittel wie jener der Stiftung.
Deutliches Zeichen setzen
„Die Volksbank möchte für die Region auch hier ein deutliches Zeichen setzen“, so Bend Hühn. Für den Vorstand der Volksbank Alzey-Worms sei diese nicht so erfolgreich wie sie heute sei, ohne das Vertrauen und die Loyalität ihrer Mitglieder und Kunden. Deswegen wolle man diesen Menschen und ihrer Region den Erfolg zurückgeben, „damit unsere Welt ein wenig lebenswerter wird“, wünschte sich Hühn zum Abschluss der kleinen Feierstunde.