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  • Mo., 27. Oktober 2014, 11:54 Uhr
    Aufbauarbeiten für neue Dauerausstellung zu Wagners „Ring“ / Ermäßigte Eintrittspreise während der Umbauzeit

    Sehturm des Nibelungenmuseums 2 Wochen nicht zugänglich 

    Der Sehturm wird noch bis zum 7. November nicht zugänglich sein. Foto: Eichfelder


    Bald ist es soweit und Besucher des Nibelungenmuseums dürfen sich ab dem 8. November auf eine neue Ausstellung zu Wagners „Ring“ freuen. Aufgrund von Aufbauarbeiten für die neue Präsentation ist eine Schließung des Sehturms vom 27. Oktober bis 7. November notwendig. Im genannten Zeitraum gelten für das Museum ermäßigte Eintrittspreise. Nach Eröffnung des neuen Themenbereichs können Museumsbesucher an acht Stationen anhand von Kostümen und Requisiten in die spektakuläre „Ring“-Inszenierung des bekannten Theatermachers Achim Freyer eintauchen. Eine passende neue Mediaführung ist in Arbeit und soll 2015 präsentiert werden.

    Am 27. Oktober beginnen im Sehturm des Nibelungenmuseums an der Wormser Stadtmauer die Vorbereitungen für die neue Ausstellung zu Wagners „Ring“. Bis zum 7. November ist der Sehturm deshalb für Besucher ausnahmsweise nicht zugänglich. Während der Aufbauarbeiten gelten dann im Museum ermäßigte Eintrittspreise: Erwachsene zahlen nur 3,50 Euro, Kinder sowie Jugendliche 2 Euro und Familien 10 Euro. Mit Eröffnung des neuen Themenbereichs am 8. November zahlen Besucher dann wieder die regulären Preise.

     

    Neue Dauerausstellung ab 8. November

    Richard Wagners Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ gehört zu den Hauptwerken der Rezeptionsgeschichte des Nibelungenlieds. Seit 2001 inszeniert das Nibelungenmuseum die berühmte Heldensage und dessen Entstehung mit moderner Multimedia-Technologie. Ab dem 8. November können Besucher nun in einem der beiden malerischen Türme an der Stadtmauer, dem Sehturm, an acht Stationen mithilfe von Kostümen und Requisiten in eine aktuelle Bearbeitung des „Rings“ – in die spektakuläre Inszenierung des bekannten Theatermachers Achim Freyer – eintauchen. „Die Idee zur Ausstellung kam uns während der Premiere des „Rheingolds“ am Mannheimer Nationaltheater im Oktober 2011“, erinnert sich Ulrike Standke, die verantwortliche Mitarbeiterin am Nibelungenmuseum: „Freyers faszinierende Bildersprache mit seinen symbolträchtigen Kostümen und Requisiten hat uns zu dieser Ausstellung inspiriert.“ Zu den Exponaten gehören unter anderem eine Siegfried-Puppe, die Haube der Brünnhilde mit schwarzem Raben und eine Hand, die das Streben und die Gier nach Macht symbolisieren soll. Alle Ausstellungsstücke verweisen entweder auf eine Figur oder eines der zentralen Themen im Ring-Epos. „Mit der Ausstellung möchten wir dem Besucher einen außergewöhnlichen Zugang zu Wagners Nibelungen-Werk bieten und ihn zu einer umfassenderen Auseinandersetzung anregen“, ergänzt Standke.

     

    Vernissage am 7. November

    Die Ausstellung, die in enger Kooperation mit dem international bekannten Bühnenkünstler Achim Freyer und dem Mannheimer Nationaltheater entstand, wird am Freitag, 7. November, 19 Uhr, im Nibelungenmuseum offiziell eröffnet. Der Eintritt zur Vernissage ist frei.

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