Von Gernot Kirch Der Landesverband der NPD Rheinland-Pfalz hatte für den 1. Mai in Worms eine Kundgebung in Worms angemeldet, die einen etwa fünf Kilometer langen Zug durch die Stadt beinhalten sollte. Gleichzeitig hatten viele Wormser Bürger, Partien und Organisationen zu einer Gegendemonstration aufgerufen, um für ein tolerantes und weltoffenes Worms einzustehen. Als weiterer „Akteur“ kamen antifaschistische, autonome Gruppen dazu, die den Zug der NPD verhindern und Blockaden durchführen wollten. Insgesamt eine explosive Gemengelage, bei der die Gefahr der Eskalation bestand. Viele Wormser Bürger hatten noch das Jahr 2005 in Erinnerung, als es bei einer ähnlich gelagerten