Sa., 06.06.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
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  • Nico Hofmann neuer Intendant, Thomas Schadt übernimmt die künstlerische Leitung und Albert Ostereier schreibt das Stück für 2015

    Die Wormser Nibelungen-Troika steht!

    Am Montag, 22. Juli, hat der Gesellschafterausschuss der Nibelungenfestspiele gGmbH unter dem Vorsitz des Wormser Oberbürgermeister Michael Kissel die entscheidenden Weichen für die Zukunft gestellt. Ab 2015 wird ein hochkarätiges Führungsduo die Leitung der Nibelungen-Festspiele übernehmen: Nico Hofmann, einer der einflussreichsten Filmproduzenten Deutschlands wird als zukünftiger Intendant neue Ziele setzen, die in enger Zusammenarbeit und unter der künstlerischen Leitung des mehrfach ausgezeichneten Regisseurs und Geschäftsführers der Filmakademie Baden-Württemberg Thomas Schadt entstehen werden. Für die Hauptinszenierung im Jahr 2015 konnte als Autor der bekannte


    Kreisfahrt der Wormser LandFrauen nach Bingen / Zurück mit dem „Rheinhessenexpress

    Mit Vater Rhein und dem Kranknecht unterwegs

    Entlang des Rheinufers führte der Weg durch ein Blumenmeer in überwältigender Vielfalt und Farbpracht zum Museum am Strom. Dies allein ist schon eine Fahrt wert. Wer die Namen der Blumen nicht kannte, konnte sie auf kleinen Schildchen im blühenden Paradies nachlesen . Auf dem Weg zum Museum erfuhren die wissbegierigen Reisenden allerhand über das Binger Loch, Burg Katz und Maus und vor allem, wie die Fahrer der reich beladenen Schiffe hier geschröpft wurden. Mehr als die Hälfte der Ladung fiel dem Zoll zum Opfer. Im Museum galt das Hauptaugenmerk den Zeugen der Heilkunst aus fast 2 Jahrtausenden. Da gab es Instrumente zum Aderlass oder zum Schröpfen, was gegen allerlei Beschwerden


    Sunny Roofs
    Auch die hiesigen Jäger boten im Rahmen der Monsheimer VG-Ferienspiele interessante Einblicke

    Auf der Fährte des Jägers

    Die Vorbereitungen zu dem diesjährigen Erlebnistag der Offsteiner Jäger im Rahmen der Ferienspiele der Verbandgemeinde Monsheim mit den Kindern begannen etwas holprig. Das Zugfahrzeug ist bei dem Transport der „Erlebnisschule Wald und Wild“ mit einem technischen Defekt ausgefallen. Mit letzter Kraft kam die Truppe in Hohen-Sülzen an und standen nun ohne Fahrzeug da. Da keines der anderen Autos die schwere Erlebnisschule ziehen durfte war, der beliebte Ferienprogrammpunkt gefährdet. Zum Glück sprang Ököwinzer Dieter Blasius spontan ein, stellte seinen Transporter zur Verfügung und übernahm auch noch den Rücktransport der Erlebnisschule nach Gensingen. Somit war der Tag mit den


    AWO-Ferienspielkinder genießen das kühle Nass

    Spiel und Spaß mit der Hammer Jugendfeuerwehr

    Was gibt es bei der Hitze schöneres als Wasser? So konnten auch die AWO-Ferienspielkinder bei der Hammer Jugendfeuerwehr an der Gemeindescheune ausgiebig davon Gebrauch machen, denn alle angebotenen Spiele hatten etwas mit Wasser zu tun. Aus diesem Grunde waren auch fast alle Kinder schon mit Badesachen und Strandtuch gekommen, um die Wasserschlachten und Wasserspiele ausgiebig genießen zu können. So galt es, mit der Spritze, mit der von Hand Wasser gepumpt werden musste, die zu einer Pyramide aufgestellten Dosen herunterzuspritzen, mit Wasser vollgesaugte große Schwämme wurden über eine hohe unsichtbare Wand geworfen, Wasser musste von den Kids, ausgestattet mit schweren Stiefeln, auf


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    OB Kissel gedenkt der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 um Oberst Graf von Stauffenberg

    Der Krieg hätte beendet sein können

    Von Gernot Kirch Der 20. Juli ist der Gedenktag, an dem sich das Attentat von einer Gruppe hoher Offiziere um Oberst Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler jährt. Mit einer Bombe versuchten die Widerstandskämpfer im Jahr 1944 Hitler in der „Wolfsschanze”zu töten. Dieser überlebte jedoch leicht verletzt. Noch am gleichen Tag wurden Oberst Stauffenberg und am Attentat beteiligte Offiziere festgenommen und erschossen. Damit scheiterte der Umsturzversuch und der 2. Weltkrieg ging noch fast ein Jahr bis Mai 1945 weiter. Obwohl die Niederlage des Deutschen Reiches längst besiegelt war, starben noch Millionen von Soldaten und Zivilisten. Auch das Morden in den Vernichtungslagern wurde mit


    Die Nibelungen wurden am Samstagmittag für ein junges Publikum aufgeführt

    Schwere Kost leicht erzählt

    VON LILI JUDITH OBERLE Die Nibelungen sind schon eine schwere Kost, gerade für Kinder und Jugendliche. Deshalb hat das Ensemble auch in diesem Jahr wieder ein Stück "für ein junges Publikum" entwickelt. Gekonnt führte Tilo Keiner, der den Rumolt in der diesjährigen Inszenierung mimt, am Samstagmittag bei heißen Temperaturen durch das Stück und band das Publikum, zu dem auch einige Erwachsene zählten, mit in das Stück ein. So wurden die Kinder zu den gespielten Szenen auch befragt und wussten auf jede Frage gekonnt zu antworten. Das gesamte Stück, wie es auch Abends vor dem Dom gespielt wird, wurde jedoch nicht in dieser Länge aufgeführt, sondern nur die Schlüsselszenen auf die


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    Das neue Horchheimer Kerwemädchen Silja I. präsentierte sich der Presse als charmante, attraktive und heitere junge Frau

    Vorfreude auf Kerb ist riesig

    Von Gernot Kirch Die Horchheimer Kerb findet dieses Jahr vom 9. bis zum 12. August statt. Bis dahin sind es noch rund drei Wochen. Doch schon jetzt ist beim neuen Kerwemädchen Silja I. die Vorfreude riesengroß. Und wenn es nach ihr ginge, könnte das Fest sofort beginnen. Am Freitagnachmittag präsentierte sich Silja I. erstmals der Presse und beantwortete mit ihrer sympathischen und charmanten Art die Fragen der Reporter. Die Medienvertreter erfuhren, dass Silja Göhrisch, so ihr bürgerlicher Name, 17 Jahre alt ist, aus Horchheim stammt und auch dort wohnt. In diesem Jahr hat die attraktive junge Frau ihre Mittlere Reife auf der Westend-Realschule gemacht und fängt im August eine


    Mit dem Hessischen Hof erhalten die Rheindürkheimer ein wahres Juwel

    „Schmuckkästchen“ auf der Zielgeraden

    Von Gernot Kirch Der Beginn hängt mit einer Krise zusammen. Denn ermöglicht wurde die Komplettsanierung des Hessischen Hofes in Rheindürkheim als Dorfgemeinschaftshaus durch das Konjunkturprogramm 2 im Jahr 2011. Wir erinnern uns, nachdem die Immobilienblase in den USA geplatzt war und eine Weltwirtschaftskrise drohte, wurden in Deutschland Zusatzinvestitionen zur Stabilisierung der Ökonomie getätigt. Diese Programme sollten zur energetischen Sanierung von Gebäuden genutzt werden. Und auf diesen Zug konnte der Hessische Hof gesetzt werden. Was jahrzehntelang nicht gelang, konnte quasi über Nacht realisiert werden. Der Wormser Oberbürgermeister und Rheindürkheimer Ortsvorsteher


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    4.880 Euro sollen die Rheinpromenade wieder in ihren schönen Zustand versetzen

    Unternehmen der Rheinpromenade geben Spendenbetrag an Bau- und Grünflächenamt

    Die Wormser Rheinpromenade-Gastronomen bedanken sich bei der Wormser Bevölkerung und Wormatia Worms, die eifrig gespendet haben. Die gesamte Summe in Höhe von 4.880,- € spenden  Kolb´s Biergarten, Hagenbräu, Al Fiume und Strandbar dem Bau- und Grünflächenamt der Stadt Worms. Mit diesem Betrag soll zweckgebunden die Rheinpromenade in ihren schönen Zustand wieder hergestellt werden. Der entstandene Verlust der Gastronomen durch das Hochwasser tragen die Unternehmer aus eigener Tasche und wünschen sich unisono nur eines: Die Wormser Bevölkerung soll sich am Rhein wohl füllen und in baldiger Zukunft eine neu erstrahlende Rheinpromenade besuchen.


    Beginn für Ausbau U3 Plätze soll in Angriff genommen werden / Lösungen für energetische Modernisierung gesucht

    Damit die Decke nicht auf den Kopf fällt

    Der Kindergarten St. Raphael in Horchheim steht vor großen Veränderungen – und vor einem großen Problem. Der Kindergarten soll künftig auch ein Angebot für Kinder unter drei Jahren beinhalten, was Umbau-Maßnahmen erforderlich macht. „Wir freuen uns, dass viele junge Familien nach Horchheim ziehen und unseren Ort verjüngen und beleben. Wir haben hier einen enormen Bedarf und St. Raphael ist ein wichtiges Angebot. Daher unterstützen wir dies nach Kräften“, sagte CDU-Ortsbeirat Dr. Rupert Schnell. Das 55 Jahre alte, sanierungsbedürftige Gebäude könnte davon ebenfalls profitieren. Doch genau hier liegt das Problem: Während für den U3-Umbau die Zuschüsse in trockenen Tüchern