Von Florian Helfert › „Dinge, die im Nu vorüber sind: ein Schiff, das Segel gesetzt hat. Die Jahre des Menschen. Der Frühling, der Sommer, der Herbst und Winter“, notierte die japanische Hofdame Sei Shōnagon (966 bis 1017 oder 1025) eine Beobachtung zur Vergänglichkeit in ihrem sogenannten Kopfkissenbuch. Mit Ideen und Vorsätzen verhält es sich ganz ähnlich. Endlich mal wieder ins Wormser Theater zu gehen, ist als Gedanke so schnell gefasst, wie er sich alsbald auch schon wieder verflüchtigt. „Wir bieten unseren kulturinteressierten Mitgliedern für den Theaterbesuch eine gemeinsame Bühne“ wirbt Volker Roth für