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Mo., 29. Mai 2017, 00:20 Uhr
Nick Catsburg vom Team ROWE RACING „schwimmt“ im Regenchaos mit seinem BMW auf das Podium
Sensationeller Rang 2 beim 24-Stunden-Rennen
Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zeigte packenden Motorsport.
ROWE RACING hat in einer der verrücktesten Schlussphase in der Geschichte des „Eifel-Marathons“ beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring den zweiten Platz belegt. Schlussfahrer Nick Catsburg „schwamm“ förmlich im BMW M6 GT3 nach einem plötzlichen Wolkenbruch Minuten vor Ende des Rennens aufs Podium und bescherte der Mannschaft aus St. Ingbert seinen bisher größten Erfolg in der „Grünen Hölle“. Das Schwesterauto kämpfte sich nach einem unglücklichen Reifenschaden in der Anfangsphase am Ende mit einer fehlerfreien Leistung als Zehnter auch noch in die Top-10.
Der Niederländer Catsburg, der schon am Samstag in der Eifel bei seinem „Nebenjob“ in der WTCC schon einen Rennsieg gefeiert und die WM-Führung übernommen hatte, rutsche in der vorletzten von insgesamt 158 Runden plötzlich vom dritten auf den zweiten Platz vor, als der vor ihm liegende Audi ein Problem beim Boxenstopp hatte. Als es dann plötzlich heftig zu regnen begann, rutschten Catsburg und auf Rang eins liegende Audi-Fahrer René Rast auf den profillosen Slickreifen fast wie Schlauchboote über die Strecke, rutschten mehrfach fast von der Piste und schleppten sich nahezu im Schneckentempo um die 25,738 Kilometer lange Kombination aus Grand-Prix-Strecke und der legendären Nordschleife. Der Audi hatte bei seinem verzögerten Stopp aber kurzfristig noch Regenreifen bekommen und Kelvin van der Linde fuhr von hinten an die Spitze. Catsburg holte sich für die letzte Runde auch noch Regenreifen und schnappte sich damit doch noch wieder den zweiten Rang.
Das Schwesterauto in dem Doppelstarter Sims mit BMW DTM-Pilot Maxime Martin aus Belgien, BMW Werksfahrer Philipp Eng aus Österreich und dem deutschen Nordschleifen-Spezialisten Marc Basseng fuhr, hatte schon in der Anfangsphase den letztlich entscheidenden Boden verloren. Maxime Martin musste nach einem Reifenschaden im Bereich Bergwerk fast über eine halbe Runde langsam zurück an die Box kommen. Dabei verlor das Quartett mehrere Minuten Zeit.