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  • Sa., 25. Mai 2013, 09:27 Uhr
    SPD gründet Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt / Horst: Wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der sozialdemokratischen Politik

    Serdar Uzatmaz als 1. Vorsitzender

    Habibe Yamaner, SPD-Fraktionsvorsitzender Timo Horst, Vorsitzender Serdar Uzatmaz, Igbal Singh und der Beauftragte für Migration und Integration Miguel Vicente freuen sich über die Gründung der neuen Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt (von links).


    Serdar Uzatmaz ist Vorsitzender der neugegründeten Arbeitsgemeinschaft (AG) Migration und Vielfalt. Der 38-Jährige, der auch gleichzeitig Vorsitzender des Beirats für Migration und Integration ist, wurde mit großer Mehrheit von der Mitgliederversammlung der AG gewählt. Der Mitgliederversammlung gehören Mitglieder der SPD gleichermaßen mit und ohne Migrationshintergrund an, die sich praktisch oder theoretisch mit Fragen der Migration beschäftigen oder an diesen Themen ein besonderes Interesse haben. Als stellvertretende Vorsitzende wählt die Versammlung Habibe Yamaner und Igbal Singh.

    12 Beisitzer komplettieren Vorstand
    Außerdem komplettieren insgesamt 12 Beisitzer den Vorstand, darunter die Stadtratsmitglieder Carlo Riva und Pierre Tchokoute-Tchula. Durch die Schaffung einer solchen Vereinigung könne die Wormser SPD dazu beitragen, die Vielfältigkeit des Zusammenlebens in unserer Stadt und die Integration zu fördern, so SPD-Fraktionsvorsitzender Timo Horst zu Beginn der Veranstaltung. In Worms gebe es mit fünf Moschee und mehrere Kulturverein, zu denen ein intensiver Kontakt notwendig sei. Außerdem erwarte er wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der sozialdemokratischen Politik für die Stadtratsfraktion und die Partei.

    Auch der Landesbeauftragte für Migration und Integration Miguel Vicente freute sich über das große Interesse für den Arbeitskreis, den über 70 Genossen hatten den Weg in den Saalbau nach Leiselheim gefunden. Gleichzeitig rief er dazu auf Migration als Chance zu begreifen. "Eine Schule mit einem Migrantenanteil von 80 Prozent kann keine Problembeschreibung sein", so der Mainzer. Vielmehr müsse man sehr genau hinschauen, was vielleicht schief läuft und wie man gemeinsam Lösungen finden kann.

    Dies versprach auch Uzatmaz, der in seiner neuen Funktion die interkulturelle Öffnung innerhalb der SPD voranzutreiben und einen Dialog und Austausch mit Verbänden von Migranten sowie den Religionsgemeinschaften, Wirtschaft und den Gewerkschaften zu pflegen. Außerdem will er Menschen mit einer Migrationsgeschichte für sozialdemokratische Politik zu gewinnen.

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