Volksbühne startet mit „Beatles an Bord“ erfolgreich in die Theatersaison
Sex and Drugs and Rock'n'Roll
Technische Störungen führen fast zu einem Totalausfall aller Geräte und schütteln Crew und Passagiere mächtig durch. Patricia Hauswirth, Ina Krebiel, Nicole Schmitt und Peter Schmitt. Von links. Foto Karolina Krüger
Von Karolina Krüger. Samstagabend startete das neue Saisonstück „Beatles an Bord“ mit Stewardessentrio, betanktem Pilot und ausverkaufter Kabine erfolgreich in der Volksbühne. Das Comedycal versprach im Vorfeld schon einiges und der Titel war Programm. Musik der Beatles unsterblich Die Leistung der drei „Saftschubsen“ in ihrer gekaperten Tupolew war, sowohl spielerisch als auch gesanglich ein Schmankerl, die fast durchgängige Bühnenpräsenz und schnelle Wechsel zwischen Dialog und Gesang, beeindruckend und wurde mit Standing Ovations belohnt. Stippvisiten aus dem Cockpit setzten zusätzliche Pointen. Die Gassenhauer der Pilzköpfe waren mit das Stück unterstützenden deutschen Texten von Walter Passian unterlegt worden und aus der ein oder anderen Ecke im Publikum summte und sang es leise mit. Das Stück erzählt die Geschichte eines Chaosfluges mit einer maroden Fluggesellschaft und die persönlichen Schicksale der Crew, wobei die Geschichte unaufhaltsam auf eine Katastrophe zusteuert und Verluste zu beklagen sind. Ob und in welcher Form eine Wendung zum Guten erfolgt und das Reiseziel Paris erreicht wird, soll an dieser Stelle offen bleiben. Lange und aufwendige Proben Eine lange und aufwendige Probenzeit seit Januar fand in der Premiere einen krönenden Abschluss und die drei Hauptakteurinnen Ina Krebiel, Nicole Schmitt und Patricia Hauswirth verstanden es an der Seite und unter Regie von Peter Schmitt einen kurzweiligen Abend zu kreieren. Dabei sei die Leistung von Chefstewardess Babette, alias Ina Krebiel besonders erwähnt, weil es nicht nur die Premiere des Stückes, sondern auch ihre ganz eigene Premiere auf der Bühne in einer Theateraufführung war. Chapeau!