So., 04.10.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Fr., 23. März 2018, 14:31 Uhr
    Am Rheinland-Pfalz-Tag kommt es vom 1. bis 3. Juni für Autofahrer zu Einschränkungen / Shuttle-Service und Sondergenehmigungen für Anwohner

    Sicherheit hat höchste Priorität

     

    Am Donnerstagabend informierten die Verantwortlichen über den Rheinland-Pfalz-Tag. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Am Donnerstagabend fand im WORMSER eine Informationsveranstaltung zum Rheinland-Pfalz-Tag statt. Die Veranstalter konnten rund 50 Zuhörer begrüßen. Das hochkarätig besetzte Podium mit Vertretern von Polizei, KVG, Stadtverwaltung und Landesregierung gab dabei einen Überblick zu den wichtigsten Eckpunkten, wobei der Fokus auf Fragen der Sicherheit und der Verkehrsführung lag. Der Rheinland-Pfalz-Tag wird vom 1. bis 3. Juni in Worms veranstaltet. Es werden rund 300.000 Besucher in der Nibelungenstadt erwartet. Letztmals gab es 1986 ein Landesfest in Worms.

    Größte Festmeile

    „Der Rheinland-Pfalz-Tag ist eine einmalige Chance für unsere Stadt, sich weit über die Landesgrenzen hinaus zu präsentieren“, machte zunächst Oberbürgermeister Michael Kissel deutlich. Im Anschluss stellte der Geschäftsführer der KVG, Sascha Kaiser, das Veranstaltungskonzept vor. So wird es 13 Bühnen, 12 Aktionsflächen, ein Riesenrad, ein Sportmeile und zwei spezielle Feste für Kinder und Jugendliche geben. Dazu kommt eine große Freifläche am Rhein und als Höhepunkt eine riesige Festmeile vom Bahnhof bis zum Rhein. Dies wird die längste Fußgängerzone sein, die es jemals auf einem Rheinland-Pfalz-Tag gab. Ein großer Festzug am Sonntag rundet den Tag ab. „Und dies alles bei freiem Eintritt“, wie Sascha Kaiser betonte. Mehr Informationen zu den Künstlern und Konzerten werden Anfang April folgen. Der Rheinland-Pfalz-Tag soll eine individuelle „Wormser Note“ erhalten.

    Sicherheit hat Vorrang

    „Beim Sicherheitskonzept werde es keine Kompromisse geben“, betonte Oberbürgermeister Michael Kissel und führte weiter aus, dass es daher an den drei Tagen zu Einschränkungen für Autofahrer komme. Es gehe leider nicht anders. Aber Ereignisse wie das Unglück bei der Love-Parade in Duisburg im Jahr 2010 und auch die Terrorgefahr mache dies notwendig. „Wir wünschen uns alle, dass die Veranstaltung friedlich und erfolgreich verläuft, doch ein gewisses Maß an Sicherheitsvorkehrungen ist dafür unumgänglich“, so der Stadtchef weiter und ergänzte: „In zahlreichen und intensiven Gesprächen zwischen Staatskanzlei, Polizei und Stadt wird deshalb ein Sicherheitskonzept erarbeitet, das zum einen für bestmöglichen Schutz sorgen, zum anderen jedoch die Wormser Bürger und Unternehmen so wenig wie möglich beeinträchtigen soll.“

    ÖPNV statt Individualverkehr

    Weite Teile der Innenstadt werden gesperrt und teilweise mit massiven Barrieren versehen, denn jedes Auto, das fährt, gilt bei den Sicherheitsexperten als potentielle Waffe. Allen Besuchern wird daher empfohlen, mit dem Öffentlichen Nahverkehr anzureisen. Die Bahn beabsichtigt, zahlreiche Sonderzüge einzusetzen, sodass an den drei Tagen möglichst alle 15 Minuten ein Zug jeweils in Richtung Mainz und Mannheim fährt. Zudem wird es auf dem Salamandergelände und im Wormser Norden (Nähe dem Bahnübergang am Fahrweg) riesige Park & Ride Parkplätze geben, von denen aus alle zehn Minuten ein Shuttle-Bus zur Festmeile fährt.

    Einschränkungen für Anwohner

    Zu erheblichen Einschränkungen wird es für den motorisierten Individualverkehr kommen. So werden ab Freitag, dem 1. Juni, um 12 Uhr bis nach der Veranstaltung am Sonntagabend, dem 3. Juni, zahlreiche Straßen komplett gesperrt. Wobei es für Anwohner, Anlieferer und Bedarfsträger auf Antrag eine Durchfahrtsgenehmigung für die definierten Bereiche und Zeiten gibt. Mit dieser Sondergenehmigung können die Anwohner von Freitagnacht bis Samstagmorgen 10 Uhr und von Samstagnacht bis Sonntagmorgen 10 Uhr die Innenstadt befahren. Nach Aussage von Angelika Zezyk (Bereichsleiterin Sicherheit & Ordnung) sollen diese Sondergenehmigungen rasch und unbürokratisch ausgestellt werden. Die Zufahrt ist über festgelegte Zufahrtspunkte möglich, über die man im Rahmen des Genehmigungsverfahrens individuell informiert wird. Die Zufahrts-/Durchfahrtsgenehmigungen können ab Mitte April in einem eigens eingerichteten Büro im Verwaltungsgebäude im Adenauerring beantragt werden. Ab diesem Zeitpunkt wird auch eine Hotline für Bürger geschaltet sein (Telefon 06241 / 853 3333).

    Während der drei Festtage dürfen auch keine Autos im gekennzeichneten Innenstadtbereich auf öffentlichen Parkplätzen abgestellt werden, diese werden konsequent entfernt.

    Die B9 wird für die drei Tage des Rheinland-Pfalz-Tages im Stadtbereich von Worms gesperrt, der Verkehr wird weiträumig umgeleitet. Die Zufahrt aus Hessen wird nur über die neue Rheinbrücke möglich sein, die alte Brücke wird gesperrt.
    Auch das Radfahren wird auf der Festmeile und den Veranstaltungsflächen eingeschränkt. Es sollen großzügige Rad-Parkplätze eingerichtet werden.

    Weitere Infos

    Alle Details zum Rheinland-Pfalz-Tag sind im Internet unter www.worms2018.de und auf der Homepage www.rlp-tag.de zu finden. Gerne können sich hier auch freiwillige Helfer melden. Die zentrale Ansprechpartnerin bei der Kultur- und Veranstaltungs GmbH (KVG) ist Lea Bork.

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige AmtsblattAnzeige Ticketshop
    Anzeige das WormserAnzeige Tip SüdhessenAnzeige 3 Füller 1