
Innerhalb von nur zwei Tagen standen für die TGW-Damen gleich zwei Spiele an. Nach dem sehr erfolgreichen Saisonstart mit zwei Siegen gegen Neunkirchen und Mainz wartete mit dem VfL Bad Kreuznach zuerst der sehr schlecht in die Saison gestartete Regionalligaabsteiger im Salinental der Kurstadt auf die Wormserinnen. Obwohl die TGW zumeist die Spielkontrolle innehatte, war Kreuznach immer gefährlich und die Partie blieb im gesamten Verlauf spannend.
Der Beginn verlief für die TGW optimal. Gleich die erste Strafecke nach zwei Minuten führte zum 1:0 durch Annika Krause. Danach gab es eine ganze Anzahl an guten Angriffen der Wormserinnen, aber bis zur Pause keinen weiteren Treffer. Sarah Nikulski im Wormser Tor musste im 2. Viertel allerdings einen 7-Meter abwehren. Im dritten Viertel ging es dann Schlag auf Schlag. Eine Strafecke brachte Kreuznach den Ausgleich, eine Wormser Strafecke die erneute Führung durch Johanna Dörr und ein schneller Konter der Kreuznacher das 2:2. Die letzten 15 Minuten gehörten vorwiegend den Wormserinnen, die letztendlich durch einen von Viktoria Dörr verwandelten 7-Meter den 3:2-Sieg sichern konnten.
Zwei Tage später bestand beim nächsten Auswärtsspiel in Alzey sogar die Chance, den Herbstmeistertitel zu erringen. Doch der dafür notwendige Sieg wollte nicht gelingen. Alzey zeigte sich kämpferisch, spielte gewohnt körperbetont und aggressiv. Das junge Team der TGW fand über die gesamte Partie kein adäquates Mittel gegen die routiniert und in Teilen sehr rustikal zu Werke gehenden Alzeyerinnen. Zwar konnte Viktoria Dörr in der letzten Sekunde des ersten Viertels die Führung erzielen, aber ansonsten gelang nicht viel auf Wormser Seite. Sechs Strafecken für Worms und sowohl eine grüne als auch eine gelbe Karte mit entsprechender Zeitstrafe für Alzey konnte die TGW nicht nutzen. Alzey hingegen erzielte mit wesentlich weniger Chancen zwei Tore und siegte nicht unverdient mit 2:1.
Für die TGW-Damen ein Rückschlag nach einer bis dahin makellosen Saison, die man so nicht hätte erwarten können. Nun folgt die Hallenrunde, ehe es nach Ostern mit der Rückrunde der Feldsaison weitergeht.