KERWE: Hohen-Sülzen feierte ausgelassen und feucht fröhlich
„Silzerkerb – prima, sau gut!“
Andreas Thon, Ortsbürgermeister (4. von links), begrüßte die Zugezogenen als die neuen „Silzer-Frösche“. Foto: Karolina Krüger
VON KAROLINA KRÜGER| Am vergangenem Freitagabend ging es in Hohen-Sülzen vor dem frisch renovierten Rathaus traditionell los. Andreas Thon konnte seine erste Kerb als Bürgermeister eröffnen, aber der Amtsvorgänger Kurt Görisch, liebevoll „König Kurt“ genannt, war im Kerwejahr-Bericht der Burschen noch allgegenwärtig. Einer schönen Sitte folgen begrüßte und stellte Thon die Anwesenden der 34 Neubürger mit einem persönlichen Wort und Handschlag vor und stieß mit ihnen mit einem guten Tropfen an.
Mit dem Rathausschüssel und der ausgegrabenen Kerb, stoßen die Kerweburschen auf die viertägige Feier an. Foto: Karolina Krüger
Kerb wieder ausgegraben
Die vier Kerweburschen, Johannes Schmitt, Janes Holderied, Tobias Blasius und der Newcomer Till Blasius übernahmen mit dem Rathausschlüssel für vier Tage die Macht über die kleine Weinbaugemeinde. Anekdoten aus Gemeinde und Politik kamen im Rückblick der Burschen neben den unvermeidlichen Rufen „Wem gehört die Kerb?“ nicht zu kurz und wurden mit der obligatorischen „Prima! Sau gut!“ aus Reihen der Festgemeinde lautstark kommentiert. Der gemeinsame Zug zur alten Friedenseiche an der die, seit letztem Jahr symbolisch in einigen vergrabenen Weinflaschen ruhende, Kerb wieder ausgegraben und begossen wurde, setzte den Startschuss für das bunte Treiben in den Höfen.
Angebote und Unterhaltung
Mit drei Feuerwehrmännern war die Burschenschaft für Löschzüge aller Art perfekt gewappnet mit vielen Angeboten an Unterhaltung und leckerem Essen für jeden Geschmack findet sich bis Dienstag das richtige Feierangebot für alle in der tollen dörflichen Gemeinschaft.