Wer kennt es nicht? Es ist der erste Samstag eines Monats, 12 Uhr, die nahe Sirene beginnt mit dem Glockenschlag zu heulen. Denn bisher wurden sämtliche Sirenen im Stadtgebiet einmal monatlich durch einen Probealarm auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft. In Zeiten ohne elektronische Hilfsmittel wie Funkmeldeempfänger (FME) – im Volksmund „Piepser“ genannt, sicher eine äußerst sinnvolle Maßnahme. Doch heute erfolgt die Alarmierung der Rettungskräfte in der Regel still - im Einsatzfall werden diese FME, die die Feuerwehrleute bei sich tragen, durch die Leitstelle ausgelöst. Die Sirenen dienen inzwischen ausschließlich dem Katastrophenschutz zur Warnung der Bevölkerung. Aufgrund dessen werden die Sirenen ab sofort nur noch vierteljährlich auf Funktion getestet: Der Probealarm erfolgt also nur noch alle drei Monate samstags.
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