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  • Mo., 21. Mai 2018, 16:27 Uhr
    Presseerklärung der Partei DIE LINKE Worms

    Situation in der Wormser Innenstadt

    Wie auch die Innenstadt-SPD mittlerweile festgestellt hat, herrscht in der der Innenstadt Leerstand und sie sorgt sich um Fußgängerzone. Dies findet der Stadtrat der LINKEN Franz Lieffertz sehr interessant und ist für ihn keine Überraschung.


     


    Es stehen nicht nur Geschäfte leer, es wandern auch hochklassige Geschäftsbetreiber ab oder schließen wegen fehlendem Umsatz. Die Innenstadt ist ein Spiegelbild, auch wenn es die Stadtoberen nicht wahrhaben wollen, der Armut in Worms. Seit Jahren wird weggesehen, dass in Worms mindestens 20 Prozent der Einwohner finanzschwache Menschen und Familien sind. Dies bedeutet, die Kaufkraft in Worms sinkt rapide. Wer dies jahrelang akzeptiert und wegschaut, braucht sich nicht zu wundern.


     


    Dazu kommt noch, dass die Ladenmieten für diese Stadt einfach zu hoch sind. Außerdem haben die regierenden Stadtvorstände von SPD und CDU durch die Kaiser Passage und das WEP die Kaufströme in eine unheilvolle Entwicklung gelenkt. Gezielt wurden Geschäfte wie C&A aus der Fußgängerzone in die Kaiser Passage gelockt und tragen somit zur Qualitätminderung bei.


     


    Nach wie vor fehlt ein Konzept der Stadtverwaltung zu einer Verbesserung der Fußgängerzone und der Innenstadt.


     


    Irgendwie lustig findet der Stadtrat, dass sich die SPD sorgen um die Spielhallen in der Stadt macht. Egal wie mensch zu Spielhallen steht, es kann doch nicht Sinn, Ziel und der Ernst der SPD sein, Spielhallen wegen drohendem Leerstand in der Innenstadt zu erhalten?


     


    Wichtig ist es vor allen Dingen, die Armut in Worms zu verringern. Es kann nicht sein, daß bestimmte Unternehmen und die vielen Zeitarbeitsfirmen, welche von der Stadtverwaltung und der Arbeitsagentur hofiert werden, riesige Gewinne einfahren, aber ihren Beschäftigten Hungerlöhne zahlen, die Unternehmenskultur in dieser Stadt prägen.


     


    Es ist an der Zeit, ein Unternehmenskonzept für Worms zu entwickeln, um hochqualifizierte Unternehmen in die Stadt zu holen, welche höhere und tarif gerechte Löhne und Gehälter zahlen. Die muss die Aufgabe des neuen Oberbürgermeister und des neuen Stadtrates sein.

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