
Von Marcus Diehl › Das Spitzenduell zwischen TuS Monsheim und der TSG Pfeddersheim II am vergangenen Spieltag war eine klare Angelegenheit. Die Hausherren waren beim 5:1 (3:1)-Heimsieg von Beginn an die bessere Mannschaft. Spielbestimmend, zweikampfstärker und zielstrebiger in der Offensive. Die TSG hatte nach einem Donnerwetter von Trainer Björn Miehe gute zehn Minuten, in denen sie das Ergebnis verkürzen konnten, ansonsten zeigten sie sich zu passiv. Nach dem dritten Gegentreffer war die Partie praktisch gelaufen. Monsheim Trainer Tobias Hess: „Ein hochverdienter Sieg für uns. Wir waren in beiden Hälften zu Beginn viel besser im Spiel. Nur in der 70. Minute hatten wir Glück, dass die TSG nicht den Anschlusstreffer machen konnten.“ Pechvogel des Spiels war der Pfeddersheimer Leon Kirsch. Gleich zwei Eigentore gehen auf sein Konto. Für seine Mannschaft traf er mit dem 2:1-Anschlusstreffer ebenfalls. Mit zwei exzellenten Kopfballtoren glänzte Björn Hofmann – jeweils nach Flanke seines Bruders Nico. Das fünfte Tor erzielte Raul Panas. Mit diesen drei Punkten springt Monsheim auf den Spitzenplatz. Sie profitierten von einem torlosen Unentschieden des SV Horchheim II bei der SG Armsheim/Flonheim.
In der Vorrunde sind noch drei Spieltage zu absolvieren und die Liga ist so spannend wie seit Jahren nicht mehr. Sechs bis sieben Mannschaften stehen in der Spitzengruppe. Mittendrin vier Teams aus der Region – TuS Monsheim, SV Horchheim II, TSG Pfeddersheim II und das Überraschungsteam TSV Rhenania Rheindürkheim, der Aufsteiger. Zwischen Platz Eins und Platz Sechs sind es gerade vier Punkte. Für den SV Horchheim II kommt es in der restlichen Vorrunde noch knüppeldick. Gegen die SG Mauchenheim/Freimersheim, TuS Monsheim und der TSG Pfeddersheim II stehen nur noch Spitzenteams auf dem Plan.
Im Mittelfeld steht nach einer kleinen Siegesserie, die neu formierte SG Westhofen/Gundheim/Abenheim. Nach Anlaufschwierigkeiten haben sie sich mittlerweile gefangen und sich von den hinteren Tabellenplätzen etwas abgesetzt. Leicht über dem Strich stehen der SV Gimbsheim und Normannia Pfiffligheim. Beide müssen aber weiterhin ein wachsames Auge auf die hinteren Plätze haben. Beim SV Leiselheim hat mittlerweile Marcus Konnermann das Traineramt übernommen. Gegen Ataspor wurde der zweite Saisonsieg eingefahren. Was in der Lage, in der sich Ataspor befindet, auch ein absolutes Muss war. Der FSV Osthofen ist ebenfalls in einer prekären Lage. Sechs Punkte sind einfach zu wenig. Woche für Woche bekommt Ataspor eine Klatsche, lediglich am ersten Spieltag ein Sieg. Sie kassierten nach elf Spieltagen schon 95 Gegentreffer. Momentan muss der Hut gezogen werden, dass sie trotzdem nicht aufgeben und an sich glauben.