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  • Mo., 06. September 2021, 17:32 Uhr
    BACKFISCHFEST: Neues Einlasssystem ins Weindorf hat sich bewährt

    Solidarische Besucher

    Auch wenn das Weindorf sich großer Beliebtheit erfreut, hat der Festplatz noch mehr zu bieten. Foto: Mirco Metzler/Die Knipser


    Das Wormser Weindorf hat den Besucheransturm am Wochenende besser gemanagt. Da dieses Jahr nur bis zu 500 Menschen gleichzeitig in die abgegrenzte Veranstaltungsfläche auf dem Festgelände dürfen, entschied sich der Initiator des Weindorfs, das Stadtmarketing Nibelungenstadt Worms e.V. für ein einfaches aber auch wirkungsvolles Zutrittssystem.

    Ab 17 Uhr erhielten im Stundentakt bis 21 Uhr die Besucher ein farbiges Bändchen mit der jeweiligen Einlasszeit, aber auch der drei Stunden späteren Auslasszeit. Immer zur vollen Stunden sollten dann die Personen mit den jeweils abgelaufenen Zeitslots den Platz verlassen. Alle Beteiligten appelliert zwar schon im Vorfeld an die Vernunft und Fairness der Besucher, aber ein gewisser Restzweifel nagte immer noch vor der Premiere am letzten Freitag.

    Und dann kamen die  Wormser sowie die Besucher aus dem Umland und füllten wie erwartet das Weindorf – um 20 Uhr erfolgte der erste Wechsel für die Gäste, die seit 17 hr fröhlich ihre Weine genossen. Einige waren schon vorher weg und hatten für Wartende aus der Schlange Platz gemacht und alle anderen gingen nach Hinweis verständnisvoll aus dem Weindorf und wanden sich dem Angebot der Schausteller auf dem Platz zu.

    Am Samstag waren wenige Schlauberger, die sich die Bänder abrissen und behaupteten, dass sie gerade erst gekommen seien. Diese wenigen Gäste, die sich durch ihr Verhalten wenig solidarisch mit den wartenden Gästen verhielten, werden am nächsten langen Wochenende mit diesem „System“ nicht mehr erfolgreich sein. Die Hinweistafeln werden entsprechend umgestaltet und analog zu anderen Veranstaltungen wird der Verlust des Eintrittsbands, das nicht ohne sanfte Gewalt entfernt werden kann, zum Verlassen des Weindorfs führen. Diese Regelung soll sicherstellen, dass möglichst viele der Gäste Einlass zum Weinvergnügen erhalten.

    Nochmals zur Erinnerung - bei den folgenden Regelungen ist allen Beteiligten klar, dass nur mit einem gemeinsamen Miteinander und rheinhessischer Gelassenheit diese Regelungen umzusetzen sind.
    Es gibt keine Vorausbuchung für das Wormser Weindorf. Nur Personen, die sich über das Buchungssystem für den Festplatz angemeldet haben und sich mit 3-G-Regelung auf dem Festplatz befinden, können (bei einem entsprechendem Platzangebot) in das Weindorf.
    Ab 14 Uhr öffnet das Weindorf für alle und die Gesamtpersonenzahl wird permanent ermittelt. Die Gesamtzahl von 500 Menschen im Weindorf ist der limitierende Faktor für den Einlass. Ab 17 Uhr erhalten neue Besucher farbige Bänder, die zum Verweilen von bis zu drei Stunden berechtigen.

    Ab 19 Uhr müssen die Besucher ohne Bändchen  das Weindorf verlassen und Platz für neue Gäste schaffen.  Damit wird in einem gewissen Rahmen eine Fluktuation geschaffen damit mehr Menschen in den begrenzten Genuss des Weindorfs gelangen.
    Diese Regelungen werden am Donnerstag, Freitag und Samstag in der Praxis durchgeführt. Die Verantwortlichen appellieren eindringlich an die Personen, deren „Zeitfenster“ im Weindorf ausläuft, diesen Veranstaltungsbereich ohne Probleme zu verlassen und sich den vielen anderen Attraktionen auf der Kisselswiese zuzuwenden. Vorbild waren die Gäste des letzten Wochenendes. Die Aufforderungen zum Ortswechsel werden durch Hinweisschilder und Bühnendurchsagen unterstützt.

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