Do., 05. März 2020, 11:40 Uhr
DIE LINKE ALZEY-WORMS: Aufruf zur Störung des ,,Tages der deutschen Zukunft“ am 6. Juni 2020
Solidarität statt Hetze
Am 6. Juni dieses Jahres wird unter dem Namen "Tag der deutschen Zukunft“ (TddZ) eine Demonstration in Worms stattfinden. Akteure der rechtsradikalen Szene richten diese aus und rufen zur Teilnahme auf. Bereits seit 2009 wird jährlich eine andere Stadt Deutschlands zum Schauplatz ihrer faschistischen sowie rassistischen Hetze, wobei Worms die letzte Station sein wird.
Ebenso wie das Bündnis ,,Block TddZ Worms“, hat sich DIE LINKE Alzey-Worms gemäß ihrer Pressemittilung zum Ziel gesetzt, die Geschichte des TddZs mit einem Scheitern in Worms enden zu lassen.
Das seit Sommer 2019 bestehende Aktions- und Blockadebündnis setzt sich „aus lokalen Aktivisten und organisierten antifaschistischen Gruppen“, aber auch bundesweiten Bewegungen und Organisationen wie zum Beispiel "Fridays for Future" zusammen.
"Blockieren von Nazirouten"
Zu diesem Bündnis zählen auch Mitglieder des LINKEN-Kreisverbandes: "Denn als Kreisverband einer Partei, die sich auf der Straße sowie im Parlament gegen den Faschismus einsetzt, erachten wir es als unsere Aufgabe dieses Bündnis zu unterstützen und uns damit zu solidarisieren. Dementsprechend werden auch wir zu den bevorstehenden Aktionen des Bündnisses mobilisieren", heißt es in der Erklärung.
Die LINKEN erklären weiter, dass sie den geplanten zivilen Ungehorsam von ,,Block TddZ Worms“, welches im Blockieren der Naziroute besteht, begrüße. Bereits am 1. Mai 2015 hätte eine solche Aktion in Worms Erfolg gebracht, da die NPD "dank der Zivilcourage hunderter Menschen ihre Demonstration abbrechen musste". Darin sieht die LINKE Alzey-Worms gelebte Demokratie und einen gelebten Antifaschismus.
Beteiligung am zivilen Ungehorsam
Diesen Demonstrationsausgang streben Partei und Bündnis auch am 6. Juni an. "Dafür setzen wir auf die Unterstützung lokaler antifaschistischer Bündnisse und dem entschiedenen Einsatz gegen rassistische Hetze. Deshalb werden wir uns an den Aktionen des zivilen Ungehorsams des Bündnis "Block TddZ" beteiligen und fordern alle anderen Parteien dazu auf, sich uns in unserem Streben nach einer solidarischen Gesellschaft anzuschließen", endet die Pressemitteilung.