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  • Mo., 17. Januar 2022, 17:32 Uhr
    Hochwasserkatastrophe: Volksbank Alzey-Worms spendet 50.000 Euro

    „Solidarität und Hilfsbereitschaft"

    Noch immer wird in den Flutkatastrophengebieten viel Geld benötigt. Die Volksbank Alzey-Worms hilft mit einer Spende in Höhe von 50.000 Euro an die Genossenschaftsstiftung mit, die Not zu lindern. Foto: Volksbank Alzey-Worms / Rudolf Uhrig


    Überschwemmungen, eingestürzte Häuser und mehr als 160 Tote und Vermisste (das jüngste Todesopfer war vier Jahre alt). Die Unwetter im letzten Jahr haben in Deutschland große Zerstörung hinterlassen. Viele Menschen stehen nach der Hochwasserkatastrophe vor den Trümmern ihrer Existenz: vor dem Nichts! Die Nachrichten und Bilder, die uns aus den betroffenen Regionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen erreichten, übersteigen unsere Vorstellungskraft. „Unser Mitgefühl gilt vor allem denjenigen, die Familienangehörige, Freunde oder Bekannte, verloren haben", so Günter Brück, Vorstandssprecher der Volksbank Alzey-Worms. Die Situation ist auch Wochen nach dem zerstörerischen Unwetter dramatisch.
    Der komplette Schadensumfang kann nur schwer abgeschätzt werden; der Wiederaufbau wird viele Jahre dauern. Und das bezieht sich nur auf das Materielle! Also: Soforthilfe ist mehr denn je gefragt. Ansporn für die Entscheidungsträger der Volksbank Alzey-Worms insgesamt 50.000 Euro an die Genossenschaftsstiftung zu spenden, die wiederum mit allen eingehenden Geldern bedürftige Personen und berechtigte öffentliche Institutionen unterstützt.

    Bei der Entscheidung über die Verteilung der Spendengelder werden Vertreter von Genossenschaften aus den Flutgebieten einbezogen. Dadurch ist sichergestellt, dass die Mittel dort ankommen, wo die Not am größten ist. Die Spendenaktion des Genossenschaftsverbandes für die Flutopfer ist Teil des umfangreichen Engagements der genossenschaftlichen Organisation in ganz Deutschland. Unter dem Motto „Genossenschaften helfen“ wurden verschiedene bundesweite, regionale und lokale Aktivitäten gestartet. Zum Beispiel die Soforthilfe der Genossenschaftlichen FinanzGruppe unter Federführung von BVR (Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken) und DZ BANK, mit der das Technische Hilfswerk (THW) unterstützt wurde.
    Regionale Volksbanken und Raiffeisenbanken haben über die gemeinsame Crowdfunding-Plattform „Viele schaffen mehr“ verschiedene Initiativen gestartet. Auch unter Federführung des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) und des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV) wurde ein Spendenkonto bei der Raiffeisen-Stiftung eingerichtet. Getreu dem bewährten genossenschaftlichen Grundsatz: „Was einer alleine nicht vermag, das können viele. "

    „Die ‚genossenschaftliche Familie‘ hat seit ihrer Gründung vor über 160 Jahren schon mehrere Stürme und Herausforderungen der jeweiligen Zeit überlebt und gemanagt. Aber sie steht immer in der Not fest zusammen. Dadurch wird Solidarität und Hilfsbereitschaft auf beeindruckende Weise gelebt“, so Günter Brück.

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