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  • Fr., 07. Juni 2024, 16:12 Uhr
    ANDREASSTIFT UND HEYLSHOF: Letzte Chance für „Tanz ins Zwanzigste“ und JugendKunstpreis-Ausstellung

    Sonderausstellungen enden am 16. Juni

    Kolorierte Lithographie Krinolinentanz von Leo Rauth aus dem Jahr 1910. Foto: LETTER Stiftung, Köln


    Nur noch bis zum 16. Juni haben Besucher die Gelegenheit, die beiden aktuellen Sonderausstellungen „Tanz ins Zwanzigste“ und „JugendKunstpreis“ im Museum der Stadt Worms im Andreasstift und im Museum Heylshof zu erleben.

    Die Ausstellung „Tanz ins Zwanzigste“ zeigt beeindruckende Exponate der Kölner LETTER Stiftung und kunstgewerbliche Objekte aus der Sammlung des Kulturhistorikers Wolfgang Knapp. Sie beleuchtet die Entwicklung des modernen Tanzes vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts und bietet faszinierende Einblicke in die tänzerischen Ausdrucksformen und deren gesellschaftliche Bedeutung. Die Ausstellung zum JugendKunstpreis Rheinland-Pfalz, der alle zwei Jahre von der ALISA-Stiftung und dem BDK Fachverband für Kunstpädagogik verliehen wird, präsentiert Werke junger Künstler zwischen 13 und 19 Jahren.

    Sonderausstellung „Tanz ins Zwanzigste“

    Die Sonderausstellung „Tanz ins Zwanzigste“ im Museum Andreasstift und im Museum Heylshof zeigt, wie der Tanz im 20. Jahrhundert von einem gewandelten gesellschaftlichen Selbstverständnis geprägt war. Durch die zunehmende Industrialisierung und Urbanisierung entwickelten sich aus dem strengen Kanon des klassischen Balletts freiere, natürlichere Bewegungsformen, die im Ausdruckstanz ihren Höhepunkt fanden. Diese neue Freiheit des Körpers wurde von Kunstschaffenden gefeiert, die das bewegte Tanzmotiv in Bildhauerei, Malerei und Graphik einfingen.

    Die Ausstellung beleuchtet auch, wie neue gesellschaftliche Strömungen und der Einfluss fremder Kulturen, vermittelt durch Weltausstellungen und Reisen, den Tanz prägten. Exponate zum Thema „Tanz – Kunst – Handwerk“ von Wolfgang Knapp, darunter Porzellan-Figurinen, Graphiken, Zeitschriften und Schatullen, vermitteln einen Eindruck davon, wie sich der Tanz in der häuslichen Wohn- und Populärkultur der 1920er bis 1980er Jahre widerspiegelte.

    Sonderausstellung JugendKunstpreis Rheinland-Pfalz 2024

    Der JugendKunstpreis Rheinland-Pfalz, der alle zwei Jahre von der ALISA-Stiftung und dem BDK Fachverband für Kunstpädagogik verliehen wird, fördert seit 2008 junge Künstlerinnen und Künstler im Alter von 13 bis 19 Jahren.

    In diesem Jahr wurden 102 Bewerbungen eingereicht, aus denen eine Fachjury elf besonders profilierte und ambitionierte Repräsentanten ausgewählt hat. Die Preisträger nahmen an einem exklusiven sechstägigen Kunstseminar teil und präsentieren nun ihre Werke erstmals in einer großen Ausstellung im Museum der Stadt Worms im Andreasstift.

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