Die drei Nähexpertinnen überreichten Prof. Dr. Heino Skropnik ihre sogenannten Sorgenfresser.
Die siebenjährige Mona und die beiden neunjährigen Mädchen Elaf und Judi können sich jetzt schon als wahre Nähexperten bezeichnen. Die drei Kinder aus dem Kinderhort in der Jacob-Löhr-Straße in Bensheim haben gemeinsam mit Erzieherin Doris Balzhäuser sogenannte „Sorgenfresser“ für kranke Kinder der Kinderklinik des Klinikums Worms genäht. Ihre vielen bunten Kunstwerke aus Stoff haben die drei nun sichtlich vergnügt an Chefarzt Prof. Dr. Heino Skopnik übergeben.
Das Nähen haben die drei aufgeweckten Mädels von ihrer Erzieherin gelernt und gezeigt bekommen. Die bunten „Sorgenfresser“ wurden erst auf einem Papier gemalt und danach genäht. Jeder Einzelne ist ein Unikat mit einen Reißverschluss auf der Vorderseite, der einen Mund symbolisieren soll, in den man seine Sorgen – auf einen Zettel gemalt oder geschrieben – stecken kann.
„Wir wollten den Kindern im Rahmen eines Nachhaltigkeitsprojektes zeigen, was man aus altem Stoff doch alles machen kann. Schnell war dann die Idee der ‚Sorgenfresser‘ geboren“, lacht Doris Balzhäuser. Auf die Frage wie lange die Kinder an einem „Sorgenfresser“ genäht haben sprudeln die drei fleißig los: „Für einen ‚Sorgenfresser‘ haben wir zwei bis drei Wochen gebraucht.“ Dies ist sehr beachtlich, da die Mädchen erst seit drei Wochen nähen. Auch Prof. Dr. Heino Skopnik war vom Engagement der drei begeistert und bedankte sich herzlich für diese tolle Geste. Frau Balzhäuser verriet abschließend noch, dass die Kinder neben den „Sorgenfressern“ auch Hundekekse gebacken und diese in einem Tierheim verteilt haben.