Fr., 10. Mai 2013, 07:02 Uhr
SoVD Worms: Niedriglöhne müssen ein Ende haben
Zu den aktuellen Medienberichten über die wachsende Zahl von Arbeitnehmern, die ihren Lohn aufstocken müssen, erklärt SoVD-Vorsitzender des Ortsverbandes Worms-Wonnegau, Heiner Boegler. Es sei ein Skandal, wenn für immer mehr Menschen in Worms ein Vollzeitjob nicht zum Leben reiche. Der Wormser SoVD hat schon mehrfach auf das katastrophale Ausmaß und die Folgen einer fatalen Niedriglohn-Ideologie hingewiesen.
„Das ist weiterhin so nicht hinnehmbar. Die Betroffenen sind aktuell und später im Alter enormen Armutsrisiken ausgesetzt“, so Boegler. Um die Fehlentwicklung zu stoppen, ist eine rasche Kehrtwende erforderlich. Lippenbekenntnisse und Scheinlösungen reichen keinesfalls aus. Es gehe darum, dass Lohndumping auf Kosten von Staat und Steuerzahlern ein Ende habe.
Insbesondere ein bundesweiter Mindestlohn von wenigstens 8,50 Euro pro Stunde sei unumgänglich, um Hungerlöhnen den Kampf anzusagen, schließt der Vorsitzende.