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  • Do., 28. Mai 2020, 15:59 Uhr
    KLINIKUM WORMS: Kostenfreie Smartphones und Tablets für Patienten / Initiative „Spenden für Corona“

    „Sozialer Isolation begegnen"

    Für die Patienten ist es möglich, per Video-Telefonat mit ihren Liebsten in Kontakt zu bleiben. Foto: Klinikum Worms


    Gemeinsam lachen, trösten, quatschen: Vielen Patienten in Krankenhäusern fehlt aktuell der soziale Kontakt zu ihren Angehörigen, die aufgrund der Corona-Pandemie keine Krankenhausbesuche machen können. Die Patienten des Klinikums in Worms durften sich nun über je ein Smartphone und Tablet freuen, die sie kostenfrei erhielten. Möglich wurde dies durch die bundesweite Initiative „Spenden für Corona“ der Stiftung Universitätsmedizin. Die Stiftung unterstützt Patienten in der Corona-Krise und stellt im Rahmen der Aktion „Sozialer Isolation begegnen“ Smartphones und Tablets für Krankenhäuser in ganz Deutschland zur Verfügung.

    In Kontakt bleiben

    Seit Wochen können Krankenhauspatienten aufgrund der Infektionsgefahr durch das Coronavirus keinen Besuch von Angehörigen empfangen. Die Folge: Viele Patienten auf den Stationen vermissen den Kontakt zu Familie und Freunden. Mit der Aktion „Sozialer Isolation begegnen“ unterstützt die Stiftung Universitätsmedizin, die sich dafür einsetzt, dass Patienten auf dem digitalen Weg besser mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben können, auch das Klinikum Worms. Krankenhäuser in ganz Deutschland haben die Möglichkeit, kostenfreie Tablets und Smartphones für ihre Patienten bei der Stiftung anzufragen. „Wir haben uns sehr über das Angebot aus Essen gefreut, denn wir sehen täglich, dass unsere Patienten nette Gespräche und persönliche Momente mit Familie und Freunden vermissen. Wir danken der Stiftung Universitätsmedizin für dieses Geschenk, mit dem wir unseren Patienten in dieser schweren Zeit helfen können“, erläutert Klinikum-Geschäftsführer Bernhard Büttner, der sich auf den Aufruf der Stiftung gemeldet und die mobilen Endgeräte für das Klinikum bestellt hat. Die Patienten können nun über Apps wie Skype, Zoom oder WhatsApp nicht nur per Chat, sondern auch per Videotelefonie mit Freunden und Familie in Kontakt bleiben.

    Über 100 mobile Endgeräte

    Insgesamt kann die Stiftung Universitätsmedizin dank des Engagements ihrer Unterstützer über 110 mobile Endgeräte für den bundesweiten Versand an Krankenhäuser zur Verfügung stellen. Prof. Dr. Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Universitätsmedizin, dankt den Spendern für die Hilfe, die direkt bei den Patienten ankommt: „Der soziale Kontakt kann zum Heilungsprozess beitragen. Deshalb freuen wir uns, wenn wir einen Anteil leisten können, um der aktuell herrschenden sozialen Isolation der Patienten zu begegnen.“ Die Aktion „Sozialer Isolation begegnen“ ist Teil der bundesweiten Initiative „Spenden für Corona“, die von der Stiftung Universitätsmedizin ins Leben gerufen wurde. Mit dieser Initiative unterstützt die Stiftung die Erforschung des Coronavirus und die Entwicklung geeigneter Therapiemöglichkeiten gegen COVID-19. Gleichzeitig setzt sie sich für zusätzliche Versorgungsprojekte für Patienten ein und fördert die medizinische Lehre in Zeiten der Corona-Pandemie.

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