SONDERAUSSTELLUNG: Zeit zuhause nutzen und in alten Fotos stöbern
Spaziergang durch Alt-Abenheim
Maurermeister Philipp Wagner mit Hund vor seinem festtäglich geschmückten Hoftor in der Fronstraße. Foto: Sammlung Heinrich Hohn, Stadtarchiv Worms Abt. 226 Nr. 13/7
Am 3. Mai dieses Jahres sollte die 11. Sonderausstellung des Museums Abenheim eröffnet werden. Aufgrund der aktuellen Lage musste diese natürlich verschoben werden.
Die Ausstellung will nicht nur Fotos alter Häuser und Straßenzüge zeigen. Ziel ist es vielmehr, die Gebäude und ihre früheren Bewohner zum Leben zu erwecken.
Ob es das junge Pärchen ist, das auf Gleis 1 des Bahnhofs auf den Zug wartet oder der alte Maurermeister, der zufrieden mit sich und der Welt vor seinem Häuschen sitzt, ob es die frühere Hebamme ist, die ein Neugeborenes zur Taufe trägt mit der gesamten Familie im Schlepptau oder ob es die Kinder des Besitzers des Kolonialwarengeschäftes sind, die in fastnachtlicher Verkleidung vor dem elterlichen Lädchen stehen.
Es wäre schön, wenn sich noch mehr Fotos fnden würden von den Häusern und ihren Bewohnern – im Kreise der Familie, bei der Arbeit in den Werkstätten, Läden, auf dem Feld usw. Vielleicht kommt manch einer auf die Idee, die Zeit, die er jetzt zuhause ist, zu nutzen, um Familienfotos zu sortieren und diese dem Museum für die kommende Ausstellung bzw. das Archiv zur Verfügung zu stellen.
Diese Fotos können an die Mailadresse gesandt werden – oder Interessierte melden sich telefonisch. Nach dem Ende der Kontakteinschränkungen werden die Fotos dann abgeholt, eingescannt und natürlich schnellstmöglich zurückgegeben.
Kontakt Rolf Klingler und Gitta Spohr-Klingler, Telefon 06242 / 6 02 67 ; E-Mail spohr-klingler@gmx.de