
Der Vorsitzende der SPD Arbeitsgemeinschaft 60plus und ehemaliger Mitarbeiter der Evonik AG hatte zum Besuch am Standort Worms eingeladen. Die 20-köpfige Gruppe aus dem Altrhein, Alzey und der Region Alzey-Land wurde bereits an der Pforte empfangen, mit Einlassausweisen versehen und über die wichtigsten Regeln zum Verhalten im Werk belehrt. Nach dem Begrüßungsfoto ging es auch sofort zum Besprechungsraum, wo der stellvertretende Standortleiter einen sehr informativen Überblick zum Werk präsentiert hat. Das 1907 gegründete Unternehmen hat mit über 33.000 Mitarbeiter, davon 1.150 mit 100 Auszubildenden in Worms produziert in 5 Unternehmensbereichen für die unterschiedlichsten Anwendungen. Angefangen von Superabsorbern für Windeln, Rohstoffe und Additive für die Farbenindustrie, Healthcare bis zu Kunststoffen für die Automobilindustrie, wie Autoscheiben, Leuchtenverglasung sowie die Tachometerabdeckung und weiteren technischen Anwendungen wie zum Beispiel der Kleber des Aludeckels auf dem Joghurtbecher.
Bei einem Werksrundgang mit fachkundigen Begleiterinnen und einem Produktionsleiter wurde jeweils die halbierte Gruppe zur Blausäureanlage geführt. Von dieser erfuhren die Teilnehmer in der Messwarte, wie sorgfältig die Sicherheitsüberwachung und Vorkehrungen bei einem Zwischenfall sind. In ca. 43 Metern Höhe hatten alle einen herrlichen Blick über Worms, die Rheinebene von Oppenheim über Biblis bis zur BASF in Ludwigshafen. Nach dem Werksrundgang entledigte sich die Gruppe wieder von den Sicherheitsschuhen, Schutzbrille, Kittel und Atemfilter. Zum Abschluss im Besprechungsraum wurden alle mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. In der Feedbackrunde teilten alle Seniorinnen und Senioren den Wunsch, wieder kommen zu dürfen und noch mehr vom Werk kennenzulernen. Nach fast dreistündiger Werksbesichtigung dankten alle Teilnehmer für die interessante Werksbesichtigung und die Organisation.
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