Wormser SPD-Delegation besucht Jugendzentrum in Bad Kreuznach / Erfahrungen für Worms mitnehmen
SPD bleibt dran am Jugendzentrum
SPD-Delegation gemeinsam mit dem Dezernenten für Bildung und Soziales der Stadt Worms, Waldemar Herder, im Bad Kreuznacher Jugendzentrum „Die Mühle“
Auf Impulse und wertvolle Erfahrungen hoffend besuchte Jens Guth als Vorsitzender der Wormser SPD das Bad Kreuznacher Jugendzentrum „Die Mühle“ im Herzen des Kurorts. „Für ein attraktives Jugendzentrum möchten wir konzeptionell von den Besten lernen“, berichtete Jens Guth von der Idee, in den alten Güterhallen am Wormser Hauptbahnhof ein neues Zentrum für Jugendliche etablieren zu wollen.
„Unser Jugendzentrum besteht zwar erst seit fast 15 Jahren, ist allerdings auch dank seiner zentralen Lage sehr gut besucht“, betonte Bad Kreuznachs Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer gegenüber Jens Guth und weiteren Wormser jungen Leuten, darunter die beiden Stadtratskandidaten Elena Frey und Benjamin Becker. Von Beginn an habe man Jugendliche bei den Planungen eingebunden - zum Beispiel über eine Fragebogenaktion, den Besuch verschiedener Jugendzentren und eines jugendverbundenen Architekten, der immer wieder den Kontakt zur Jugend gesucht habe. „Indem Jugendliche beteiligt waren, bieten wir jugendgerechte Angebote an und erreichen verschiedenste Gruppen“, erläuterte Jugendamtsleiterin Sabine Raab-Zell bevor offener Treff, Kunstwerkstatt, Veranstaltungssaal oder etwa die beiden Proberäume für Jugendbands besichtigt wurden.
Im Laufe der weiteren Gespräche zeigte sich, dass Jugendzentren ihre Arbeit mit jeder Jugendgeneration offen hinterfragen und gegebenenfalls neu anpassen müssten. „Andernfalls bleiben Jugendliche schnell einfach fern“, so der ebenfalls angereiste Wormser Bildungs- und Sozialdezernent Waldemar Herder. Aus diesem Grund kooperiert „Die Mühle“ mit Schulen und Verbänden, um immer wieder für sich zu werben, auf dass stets verschiedenste Jugendliche und Gruppen ein- und ausgehen.
„In einem Jugendzentrum muss Leben sein“, begrüßte die Wormser Delegation die Summe der beispielhaften Maßnahmen in Bad Kreuznach. Aus Sicht der Stadt, so Waldemar Herder, müsse zunächst ein neues Grundkonzept erarbeitet werden, um in einem zweiten Schritt Jugendparlament und Stadtjugendring einzubinden. Darüberhinaus sei es ausschlaggebend neben den Institutionen Jugendparlament und Stadtjugendring auch die breite Masse an Jugendlichen selbst einzubinden, da nur dann die Akzeptanz des Zentrums gewährleistet werden könne. „Im Rahmen des geförderten Städtebauprojektes „Grüne Schiene“ wollen wir ein neues und zeitgemäßes Jugendkulturzentrum prüfen“, unterstrich Jens Guth die Position der Wormser SPD.