Di., 10. Dezember 2013, 13:16 Uhr
Lücken in Kämmererstraße bieten Möglichkeiten zu weiterer Entfaltung / SPD wünscht Ausweitung der Angebote
SPD sieht Verbesserungsmöglichkeiten im Weihnachtsmarktkonzept
Die SPD Stadtratsfraktion sieht die Kritik vieler Bürger an der Aufstellung der Weihnachtsmarktbuden im Anschluss an den Obermarkt und über die Kämmererstraße als berechtigt an. Dies erklärte SPD Fraktionschef Timo Horst nach einem Rundgang und dem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Schaustellerverbandes, Rene Bauer. Viele Besucher hatten die große Distanz zwischen den Buden in der Kämmererstraße kritisiert. Auch dass Teile des Marktes komplett abgehängt wurden, bemängeln viele Passanten. „Der Weihnachtsmarkt muss wieder deutlich kompakter und qualitätsvoller gestaltet werden“, fordert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Heidi Lammeyer. „Das neue Konzept überzeugt nicht“. Stadtratsmitglied Patricia Sonek schlägt vor, die langen Strecken zwischen den Ständen mit Kunsthandwerkerangeboten zu füllen. „ Ich habe von einer Ausstellerin aus Frankenthal gehört, die gerne nach Worms gekommen wäre aber leider mit dem Hinweis auf mangelnde Kapazitäten abgewiesen worden ist. Dies scheint mir bei der aktuellen Aufstellung in der Kämmererstraße und dem Wegfall der Buden am Römischen Kaiser zumindest fragwürdig“, so Sonek.
Deshalb möchten die Sozialdemokraten im Stadtrat den zuständigen Dezernenten Hans-Joachim Kosubek mit einer Anfrage um Stellungnahme bitten, welche Vorschläge die Verwaltung unterbreitet, um die Situation für die Budenbetreiber und das Angebot für die Besucher zu verbessern und ob die Verwaltung überhaupt beabsichtigt, das Konzept für den Weihnachtsmarkt zu überarbeiten. Dabei sollen nach Meinung der SPD auch Einzelhandel, Schausteller und Stadtmarketing eingebunden werden.
Ausgesprochen gelobt wird die Gestaltung des Weihnachtsmarktes auf dem Obermarkt. „Dort haben wir wirklich eine gelungene Stimmung und ein rundes Konzept.“, so Horst abschließend. „Es wäre schön, wenn sich dies in der restlichen Stadt auch wiederfinden würde“.