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  • Do., 20. September 2018, 10:51 Uhr
    200 Jugendspieler freuen sich über neuen Kunstrasenplatz der TSG Pfeddersheim Fußball / Weitere Paten gesucht

    SPD spendet für eine Parzelle

    Die SPD hat sich bereits beteiligt – Parzellen des neuen Kunstrasens können für 75 oder 100 Euro übernommen werden.

    Rund 400 Mitglieder und 200 Jugendspieler der TSG Pfeddersheim Fußball freuen sich seit einigen Wochen über einen neuen Kunstrasenplatz. Damit konnte der „ungeliebte Hartplatz“ endlich ersetzt werden, berichtet Vorsitzender Heinz Ueberschär im Gespräch mit SPD-Vorstand und -Ortsbeiratsfraktion über die „tolle Erfolgsgeschichte Kunstrasen“. Ein dickes Lob spendet er dabei Sportdezernent Uwe Franz: „Ohne seinen Hinweis auf Fördermittel des Landes und seine Mithilfe bei den zu bewältigenden Formalitäten, gäbe es keinen Kunstrasenplatz“, bekräftigt Ueberschär.


    Mit Kosten von 322.000 Euro konnte der neue Platz erstellt werden, erfahren die Genossen beim Gespräch im Vereinsheim, da der vorhandene Unterbau des alten Tennenplatzes noch intakt war.


    Durch Fördermittel von Stadt, Land, privaten Spendern und Einzel-Engagement ist der neue Platz in einem tollen Teamwork in Rekordzeit Wirklichkeit geworden. „Um den Eigenanteil zu finanzieren, zahlen unsere Mitglieder jetzt zwar etwas mehr monatlichen Beitrag, haben dafür aber ideale Spiel- und Trainingsbedingungen“ so Ueberschär. „Zudem“ führt er weiter aus, „ haben wir erst vor fünf Jahren den Anbau mit insgesamt 300.000 Euro Baukosten gestemmt.“


    Der Verein zeige eine Bemerkenswerte Leistung und einen großen Zusammenhalt, wie die Projekte verdeutlichten. Das sei aller Ehren wert, lobt Fraktionssprecherin Heidi Lammeyer die Vereinsarbeit und bedankt sich dafür herzlich bei Heinz Ueberschär und dem 2. Vorsitzenden Marcus Kerth, der das Projekt Kunstrasen leitet. Bedauerlich findet sie es und stimmt damit Heinz Ueberschär zu, dass das Engagement des Vereins durch die Bevölkerung nicht entsprechend honoriert werde.


    „Der Verein leistet eine großartige integrative und soziale Arbeit“, macht Lammeyer bewusst. „Die Jugendlichen lernen im Mannschaftsspiel für ihr Leben. Sozialkompetenz, Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl werden gefördert und sie lernen ihre Stärken und Schwächen kennen, werden von ihrem Einzelkämpferdasein vorm Computer weggeholt.“ Die Trainer in ihrer Vorbildfunktion erfüllten hier eine wunderbare und vertrauensvolle Aufgabe.


    „Herzlichen Dank für euren Einsatz“, sagt deshalb Heidi Lammeyer an die Adresse von Jugendleiter Bernhard Bär und Projektleiter Marcus Kerth – sowie das gesamte Trainerteam für ihr Ehrenamt.


    Um ein Signal zu setzen für die wichtige Arbeit des Vereins, habe die SPD um Vorsitzenden Jens Thill und sie selber eine Parzelle des Kunstrasenplatzes gespendet, so Lammeyer, zumal die TSG Fußball einer der wenigen Wormser Fußballvereine sei, der noch durchgängig von der G- bis zur A-Jugend trainiere. „Wir gehören damit zu den drei attraktivsten Fußballvereinen der Stadt“, betont Jugendleiter Bernhard Bär stolz, „und auch in der Paternusschule ermöglichen wir eine AG“.


    Wer die TSG unterstützen will, hat mehrere Möglichkeiten: ebenfalls eine Parzelle des neuen Kunstrasens für 75 oder 100 Euro zu übernehmen, Mitglied zu werden im Verein oder aber als Zuschauer im Uwe-Becker-Stadion die Mannschaften anzufeuern. „Von uns sind ja meist einige dabei“, sagt Lammeyer, selbst regelmäßig dort anzutreffen

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