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  • Do., 06. Juni 2013, 13:28 Uhr
    Aussagen des Bündnisses Hoher Stein täuschen über tatsächliche Vorgehensweise

    SPD Vertreter nicht zu Talkrunde eingeladen

    Mit Befremden und Unverständnis haben die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion die Ankündigung des sogenannten Erlebnistages des Bündnisses Hoher Stein zur Kenntnis genommen. Im Programmüberblick für diesen Aktionstag wird im Zusammenhang mit dem Hinweis auf eine Talkrunde vom Sprecher des Bündnisses, Richard Grünewald, behauptet, dass zu dieser Runde kein Vertreter der SPD zugesagt habe.

    Die SPD-Stadtratsfraktion weist diese Darstellung entschieden zurück, da mit der von Grünewald gewählten Formulierung die Leserinnen und Leser scheinbar bewusst getäuscht werden sollen. Timo Horst, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat stellt hierzu fest: „Bis zum heutigen Tag hat kein einziges Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion überhaupt eine Einladung zu der besagten Talkrunde erhalten. Dann zu behaupten, dass niemand von der SPD gewonnen werden konnte, bzw. dass niemand von der SPD teilnehmen wolle, ist eine Täuschung der Leserinnen und Leser und zeigt, mit welchen Mitteln einzelne Mitglieder des Bündnisses Hoher Stein agieren. So wird nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch die eigenen Mitglieder bewusst an der Nase herum geführt und vor falsche Tatsachen gestellt.“ Grünewald hat dem Fraktionsvorsitzenden sogar bestätigt, dass nur Stadtratsmitglieder zur Talkrunde eingeladen wurden, die das Vorhaben des Bündnisses unterstützen. „Das zeigt, dass das Bündnis an einem sachlichen Dialog und am Meinungsaustausch aller Seiten gar nicht interessiert ist“, äußert sich Horst enttäuscht.

    Für die Sozialdemokraten hat sich an der Notwendigkeit, eine ausreichend große Fläche für die Ansiedlung eines Technologie- und Gewerbeparks vorzuhalten nichts geändert. Die Ansiedlung von Unternehmen bringt gleichzeitig Arbeitsplätze für Fachkräfte in die Stadt und macht sie attraktiver. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass der Hohe Stein die einzige Fläche in Worms ist, die alle Voraussetzungen dafür erfüllt.

    Von einer Talkrunde ist nach Meinung der Genossen zum jetzigen Zeitpunkt ohnehin nichts Neues zu erwarten. Die Argumente sind längst ausgetauscht. Erst wenn die von Stadtverwaltung und SPD-Fraktion geforderten Gutachten zur Hamsterpopulation und Umweltbetrachtung auf dem Hohen Stein vorliegen, können weitere Aussagen zur geplanten Entwicklung des Hohen Steins getroffen werden. Bis dahin, so die SPD-Stadtratsfraktion, müsse man abwarten, um im Anschluss wieder in einen hoffentlich konstruktiven Dialog zu gehen.

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