Im Rahmen der landesweiten Aktionstage zur Bildung für nachhaltige Entwicklung fand am vergangenen Wochenende eine Exkursion für Kinder unter dem Motto „ Ein Bach zieht um – Expedition zum Seebach“ statt.
Den jungen Forschern, die von Westhofen aus loszogen, um den renaturierten Seebach und seine Umgebung zu erkunden, boten sich ungewöhnliche Anblicke.
Am baumbestanden Ufer galt es Gegenstände zu finden, die dort nicht hingehören, wie einen Spiegel im Moos oder eine Kartoffel im Baum. Die Gruppe fand einen großen Müllsack hinter einem Baumstumpf und zog ihn hervor. Die vermeintliche Umweltsünde enthielt umgebaute Milchtüten, die die Kinder zum Einsammeln ihrer Schätze verwendeten.
Eine Pappel hatte ausgerechnet an diesem Tag Geburtstag und wurde mit einem Gesicht aus essbarer Knetmasse beschenkt. Im dichten Gebüsch des Abenteuerweges entdeckten die Kinder viele Unterkünfte von Tieren und bauten am Ufer Leuchttürme, damit der Seebach seinen neuen Weg auch im Nebel finden kann.
Ein wenig Mut und große Schritte brauchten die Expeditionsteilnehmer für die Überquerung des reißenden Baches, was allen mit Bravour und ohne nasse Füße gelang.
Am Wassererlebnisplatz wurde das Basislager aufgeschlagen, um die Tierwelt im Bach zu untersuchen oder den Seebach im Kleinformat zu basteln. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei und schon wurden die erforschten Schnecken und Larven wieder in die Freiheit entlassen und alle Spuren beseitigt.
Um viele Schätze und neue Eindrücke reicher wurde der Heimweg angetreten und alle waren sich einig – diese Expedition hat Spaß gemacht!