
Bereits seit Beginn der Errichtung des Containerdorfes in der Bensheimer Straße und der Unterkunft in der Nikolaus-Dörr-Halle bietet der Sportverein ALISA Sport jeweils dienstags und donnerstags „TaeKwonDo“ für Flüchtlinge in der Schulturnhalle der Pestalozzischule an. Im Zuge dieses Freizeitangebotes soll den Geflüchteten einen Teilbereich des Taekwondos nahebringen.
Dies soll keine dauerhafte Ausbildung mit Gürtelprüfungen sein, sondern eher ein angenehmer Zeitvertreib bei dem sich Gleichgesinnte sportlich aktivieren. Toleranz und Disziplin im Miteinander sind für Trainer Benno Postler Eigenschaften, die es zu entwickeln und zu fördern gilt. Die sprachliche Verständigung zwischen den Asylbewerbern und dem engagierten Taekwondo-Trainer funktioniert ganz einfach, im Sport ist das meist kein Problem. Der Vorteil vom Taekwondo ist dabei die gemeinsame koreanische Sprache. Egal, welche Nationalität, jeder weiß, welcher Begriff zu welcher Übung gehört.
Mittlerweile sind einige der Asylbewerber so gut integriert und haben Spaß an der Sportart gefunden, so dass sie regelmäßig die wöchentlichen Trainings-Stunden im ALISA Zentrum besuchen und sogar bereits an Turnieren und einer Gürtelprüfung teilgenommen haben.
Für seinen Einsatz in Sachen Flüchtlinge erhielt der Verein nun Gelder vom Landessportbund. Mit diesen Zuwendungen konnten für die Flüchtlinge die entsprechende Sportbekleidung angeschafft und Mitgliedsbeiträge bezahlt werden. Weitere Informationen gibt es unter www.alisa-sport.de