
Zum 1. August 2024 wurde der Beschluss zum Planfeststellungsverfahren für den Neubau der K2 – Äußerer Ring in Worms zwischen Nievergoltstraße (K1) und der Bundesstraße 47 durch die Planfeststellungsbehörde, den Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz in Koblenz, gefasst.
Das Verfahren dauerte mehrere Jahre an, da zahlreiche Einwendungen vorlagen und die Fachplanungen aktualisiert werden mussten. Sobald der Planfeststellungsbeschluss bestandskräftig geworden ist, hat die Stadt Baurecht. Danach müssen die städtischen Gremien entscheiden, ob eine Umsetzung der Maßnahme vollständig bzw. in Teilen finanzierbar und politisch gewollt ist.
Allerdings soll zunächst der Abschluss der Bauarbeiten zum Lückenschluss der B47/Südumgehung abgewartet werden, um die Verkehrsströme genauer anschauen und feststellen zu können, ob die Krankenhaustangente überhaupt noch notwendig ist.
Von Befürworten und Gegnern der Krankenhaustangente wird dieses Zahlenwerk mit Spannung erwartet. Der Bau der Krankenhaustangente mit dem Ziel, die Wormser Innenstadt zu entlasten, liegt somit also noch in weiter Ferne – sofern der Lückenschluss als Politikum und Zankapfel widerstreitender Interessen überhaupt jemals umgesetzt wird.
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