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  • Do., 31. August 2017, 18:09 Uhr
    Zur Berichterstattung der CDU Horchheim „Union sieht Ehrenfriedhof stark vernachlässigt“

    Stadt nimmt Stellung

    Erneut hat die CDU Horchheim/Weinsheim mit ihrer Vorsitzenden Monika Stellmann Kritik an der Stadt hinsichtlich der Friedhofspflege in Horchheim geübt. Diesmal ist der Ehrenfriedhof für die Gefallenen der Weltkriege „Stein des Anstoßes“, der nach Auffassung der CDU seitens der Stadt stark vernachlässigt wird.

    Hierzu die Stadt Worms:

    Vor fünf Jahren wurde der Ehrenfriedhof auf Initiative von Ortsvorsteher Volker Janson grundlegend überarbeitet. Aufgrund der Witterungseinflüsse hatten starker Moos- und Flechtenbefall die Beschriftung an den Gedenksteinen unleserlich gemacht und am zentralen Denkmal und der Abdeckung der umlaufenden Einfassungsmauer zu Zerstörungen geführt. Weiterhin waren Teile der Mauerabdeckung weggebrochen und zu erneuern. Im Rahmen eines Workcamps mit dem Deutschen Bauorden wurde daraufhin die Kriegsgräberanlage des Zweiten Weltkrieges in Horchheim vom 1. bis 8. Juli 2012 mit vier jungen Erwachsenen aus Georgien überarbeitet. Mit den erforderlichen Steinmetzarbeiten wurde eine Fachfirma beauftragt. Im Anschluss erfolgten mit Personal des Friedhofsbetriebes und des Bauordens die Erneuerung der Pflanz- und Rasenflächen sowie Wege. Komplett abgeschlossen war die auf Antrag der Stadt Worms von der ADD Trier mit rund 5.300 Euro finanziell unterstützte Maßnahme Anfang August 2012.

    „Unser Friedhofsbetrieb ist das ganze Jahr hinweg im Einsatz, um die zahlreichen Friedhöfe in der Stadt und den Stadtteilen für unsere Bürgerinnen und Bürger zu pflegen und instand zu halten“, betont Baudezernent Uwe Franz als zuständiger Dezernent. Verfahren wird dabei nach einem Pflegeplan.

    „Der Ehrenfriedhof in Horchheim ist demnach in dieser Woche an der Reihe. Bis zum Wochenende sind die erforderlichen Rückschnitte erfolgt und Grünfläche und Wege durch die Friedhofs-Pflegegruppe wieder in einen ansehnlichen Zustand versetzt“, entkräftet der Dezernent die seinem Empfinden nach völlig überzogene Kritik der Horchheimer Unionspolitiker. Bei Mauer und Denkmal sieht die Stadt aufgrund der dem üblichen Standard entsprechenden Beschaffenheit vorerst keinen Handlungsbedarf.

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