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  • Do., 30. August 2018, 13:33 Uhr
    Team der Stadtverwaltung erkämpfte erstmals den Wanderpokal des Schaustellerverbandes

    Städtische Backfischfest-Olympioniken im Wettkampffieber

    So sehen Sieger aus: Erstmals holte sich die Stadtverwaltung den Wanderpokal der Backfischfest-Olympiade. René Bauer (Vorsitzender Schaustellerverband Worms-Wonnegau / 3. von links und Oberbürgermeister Michael Kissel / 4. von links gratulierten der städtischen Mannschaft von links mit Monika Winkler, Dennis Ottinger, Angelika Zezyk, Ute Hornuf und Karl-Heinz Winkler.


    Als das Ergebnis bekanntgegeben wurde, gab es Jubelschreie: Seit dem fünfjährigen Bestehen der Backfischfest-Olympiade ging das Team der Stadtverwaltung erstmals als Sieger hervor und durfte den vom Schaustellerverband Worms gestifteten Wanderpokal am vergangenen Dienstag nach einem knapp dreistündigen harten Wettkampf in acht außergewöhnlichen Disziplinen für sich beanspruchen.
    „Hut ab!“, meinte René Bauer als Vorsitzender des Schaustellerverbandes bei der Siegesfeier. „Alle Mannschaften haben ihr Bestes gegeben, doch die Stadt-Mannschaft mit Angelika Zezyk, Ute Hornuf, Dennis Ottinger sowie Monika und Karl-Heinz Winkler war einfach unschlagbar und bewies im Team, dass der öffentliche Dienst zu den Vorjahren mächtig Fahrt aufgenommen hat“, scherzte Bauer.

    Bereits beim Marktschreier-Wettbewerb wurde so mancher Profi an den nahegelegenen Ständen blass. Überzeugen konnten die drei Damen und zwei Herren auch beim Dosenwerfen und landeten einen Treffer nach dem anderen. Nach dem Geschicklichkeitsduell der Mannschaften auf dem Kettenkarussell, bei dem während der Fahrt Styroporflieger zu basteln und ins Backfischfest-Herz zu steuern waren, und dem Sattelfest-Test beim Kamelreiten, tauchten die Teams ein in die Schattenwelt der Geisterbahn. Dort bestand die große Aufgabe darin, gruselige Gestalten, die originalgetreu an ihre noch lebenden Vertreter der Fischerwääd erinnerten, zu erkennen und namentlich zu identifizieren. Auch dies gelang der stätischen Mannschaft mit Bravur.

    Nächste Station: Der Plüschtier-Greifer, bei dem eine ruhige Hand und großes Koordinationsgeschick abverlangt wurden. „Ich habe einen!“, freute sich Monika Winkler über das putzige Stofftierchen, das ihr am Haken hing. Etwas härter zur Sache ging es anschließend. „Hau den Lukas!“, ließen sich die städtischen Olympioniken nicht zweimal sagen. Mit voller Wucht gab es auch hier wichtige Punkte. Schließlich holte das Team der Stadtverwaltung noch einen Joker aus dem Ärmel und brachte es beim Bierkrug-Stemmen auf annähernd fünf Minuten.

    Mit den Siegern freute sich Oberbürgermeister Michael Kissel, der seiner Mannschaft sehr herzlich zum verdienten Pokal gratulierte und diesen zusammen mit René Bauer bei der großen Abschlussfeier übergab. An der Backfischfest-Olympiade hatten sich außer der Stadtverwaltung in diesem Jahr die Fischerwääder (2. Platz), das Stadtmarketing (3. Platz), der Schaustellerverband, die KVG, Fischerstecher, SPD-Fraktion, CDU-Fraktion, FDP-Fraktion und die Padres vom Dominikanerkloster beteiligt, die sich allesamt wacker schlugen bei dieser nicht ganz so ernsten Olympiade auf dem Festplatz am Rhein.

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