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  • Do., 19. März 2026, 12:09 Uhr
    FUSSBALL: Gundersheim bleibt weiterhin im Keller / SVH kann nach oben schielen

    Stand in der Bezirksliga Rheinhessen

    Beim SVH wird einiges auf die Treffsicherheit von Lars Freese (links) ankommen. Noch hinkt er seiner normalen Trefferquote hinterher. Im Duell gegen den Gundersheimer Juri Beyayev geht sein Abschluss über das Tor.
    Foto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Nach 21 Spieltagen bleiben zwei Fragen offen: Kann der SVH noch einmal in den Aufstiegskampf eingreifen? Kann der VfL Gundersheim dem Abstieg noch entrinnen? Beides ist noch möglich. Für Horchheim und Gundersheim stehen noch interessante Wochen bevor.

    Das Spiel zwischen dem SV Horchheim und dem VfL Gundersheim endete am letzten Sonntag mit einem 3:1 Erfolg für die Gastgeber. Nach einem Rückstand zur Pause drehte das Team von Sascha Löcher noch das Spiel. Sehr zum Ärgernis von Trainer Kevin Boos, denn sein Team war nicht die schlechtere Mannschaft an diesem Tag. Nur die Schlafmützigkeit, direkt nach der Pause und die Harmlosigkeit im gegnerischen Strafraum, waren am Ende schuld, dass keine Punkte geholt wurden.

    Den Rückstand in der Tabelle auf Barbaros Mainz kann der SVH zwar nicht mehr gutmachen, doch zum Tabellenzweiten TuS Marienborn II sind es nur sechs Punkte. Wenn der SVH eine Serie starten könnte, wäre die nächste Relegationsrunde nicht so weit weg. Doch das möchten vier weitere Vereine in der Liga, die zusammen mit dem SVH 33 Punkte auf ihrer Habenseite besitzen. Jede Partie kann für den SVH ein Endspiel sein. Von den oberen acht Teams in der Tabelle treffen am Sonntag sechs direkt aufeinander. Nur der SVH muss zu einem Abstiegskandidaten, was die Aufgabe aber auch nicht leichter macht. Gerade gegen die Kleinen, darf nichts liegengelassen werden.

    Spiel gegen Spitzenreiter

    Gundersheim steht als Drittletzter in der Tabelle. Bei drohenden vier Absteigern ein hartes Stück Arbeit, was auf das Team zukommt. Zum rettenden Ufer sind es sechs Punkte Rückstand. Gegen die Teams davor sind sie aber auch teilweise mit zwei Spielen im Rückstand. Gerade in den nächsten zwei Spieltagen stehen zwei harte Brocken auf dem Spielplan.

    Jetzt am Sonntag kommt der souveräne Spitzenreiter Barbaros Mainz zum VfL. Dann geht es zum Tabellenzweiten Marienborn II. Der Rückstand könnte anwachsen, denn die Konkurrenz spielt gegeneinander. Mit der gleichen Einstellung und der Leistung wie in Horchheim dürften sie nicht chancenlos sein. Auch nicht gegen Barbaros. In der Hinrunde kassierten sie eine 1:9 Klatsche. Auf dem schweren und kleinen Geläuf in Flomborn dürfte der Favorit seine spielerische Überlegenheit aber nicht ausspielen können.

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