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Mo., 16. Mai 2016, 18:45 Uhr
Die VfH Elitemannschaften waren bei den RLP Meisterschaften am Start / Trainer Stefan Born: Noch nicht das Maß aller Dinge
Starker Auftritt des VfH-Kunstradvierers
Mit insgesamt in drei Mannschaften waren die Elitefahrerinnen des Vereins für Hallenradsport (VfH) Worms bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften am vergangenen Freitag in Klein-Winternheim am Start.
Einen starken Auftritt zeigte der Kunstradvierer mit Lilith Koenen, Judith von Zabern, Monique Dorn und Tamina van Massenhove: Neue Elemente wie der rückwärts angefahrene Innenstern klappten auf Anhieb. „Gegenüber dem Wormser Cup vor ein paar Wochen, hat sich die Mannschaft weiter gesteigert“, so Trainer Jürgen Born, der mit seinem Quartett nun weiter an der Schwierigkeitspunktzahl feilen wird, um das Programm weiter zu steigern. Bei einer insgesamt harten Wertung durch das Kampfgericht kam der Vierer am Ende auf rund 168 Punkte und holte sich damit deutlich vor der Mannschaft aus Mainz-Ebersheim den ersten Platz.
Auch der Einradvierer zeigte sehr flüssige und harmonische Übungsabläufe, eines der Programmhighlights war die neue Übung „angedrehter Innenring“, den der VfH Vierer direkt perfekt auf die Wettkampffläche brachte. Unsicherheiten durch die Umstellung auf die ungewohnte Wettkampffläche kosteten das Team von Stefan Born zwar bei den Einzeldrehungen zweimal Abzüge in der Schwierigkeit, mit einem sonst aber durchweg guten Programm kamen Hannah Rohrwick, Tamina van Massenhove, Frauke und Annika Furch am Ende auf 138,0Punkte.
Der Einradsechser ging, bedingt durch den Ausfall einer Sportlerin, in geänderter Besetzung an den Start: In der Besetzung Vierer Einrad plus Ines Rohrwick und Luisa Kopp zeigte die Mannschaft einen sturzfreien, im Vergleich zur Viererdarbietung aber weniger flüssigen Vortrag: Bei Tordurchfahrten fehlte es mitunter noch an der letzten Präzision und so summierten sich am Ende Ausführungs- und Schwierigkeitsabwertungen: Ein Endresultat von rund 118,0 Punkten sind für „dieses Team noch nicht das Maß der Dinge“, so die Zusammenfassung von Trainer Stefan Born.
Der Wormser Kunstradierer holte sich in der Konkurrenz einen deutlichen ersten Platz.