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  • Fr., 17. Juli 2015, 11:22 Uhr
    Lokale Partnerschaft für Demokratie im Rathaus vorgestellt – Ideen und Multiplikatoren gesucht

    Start des fünfjährigen Bundesprogramm „Demokratie Leben!“

    Auf drei Säulen steht die Partnerschaft für Demokratie, der Arbeit des Projektcoach Birgit Walter, dem federführenden Amt, stellvertretend dafür  Oberbürgermeister Michael Kissel und der Koordinierungs- und Fachstelle, die Claudia Koch beim Diakonischen Werk Worms-Alzey inne hat. Foto: Karolina Krüger

    Von Karolina Krüger Großes Engagement bescheinigte Oberbürgermeister Michael Kissel denjenigen, die sich trotz großer Hitze am Donnerstagabend im Ratssaal zur Präsentation des Bundesprojektes“Demokratie Leben“ eingefunden hatten. Ziel des Programms ist es die Zivilbevölkerung im Kampf gegen demokratiefeindliche und menschenverachtende Tendenzen stark zu machen. Zur Zeit sind es 11 Lokale Partnerschaften, also Städte, Landkreise und kommunale Zusammenschlüsse, die sich in Rheinland-Pfalz und 179 bundesweit angemeldet haben. Wie Michael Kissel in seinem Grußwort betonte gibt es in Worms bereits viele Gruppen, die sich für ein buntes und multikulturelles Leben einbringen und den rechten Mächten, die es immer wieder nach Worms zieht Paroli bieten. So liegen die Themenschwerpunkte in der Vermeidung von Antisemitismus, Antiziganismus, also der Feindseligkeit gegen Sinti und Roma, Islam-/Muslimfeindlichkeit oder der Homophobie und Transphobie, dabei möchte man vor allem die demokratische Kultur junger Erwachsener stärken und neue Formen der Konflikt- und Problemlösungen erproben. Die begonnenen Projekte „Soziale Stadt“ und „Grüne Schiene“ sollen ein Teil des Konzeptes werden.


    Finanziell erhält die Lokale Partnerschaft, über einen Zeitraum von 5 Jahren, jährlich, bis zu 20 000€ über deren Verwendung das federführende Amt entscheidet. Zusätzlich wird für die Projekte Jugendlicher ein Budget von 5000€ zur Verfügung gestellt. Projektcoach Birgit Walter begleitet als Bindeglied zwischen dem Projekt vor Ort und dem ausschreibenden Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie berät, informiert und hilft bei der Antragstellung. Bei der Koordinierungs- und Fachstelle laufen die Projektideen und Aktionen zusammen und Claudia Koch, die diese Stelle bekleidet, ist für Ideen der aktiven Gruppen, aber auch der Multiplikatoren, wie Lehrer und Erzieher oder andere pädagogische Fachkräfte Ansprechpartner. Wer sich mit Ideen und Projekten, Installationen, musikalischen oder künstlerischen oder auch gemeinschaftlichen Projekten einbringen möchte wende sich bitte an Claudia Koch, per Mail claudia.koch@dwwa.de oder per Telefon 06241/9202918

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