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  • Mi., 29. November 2017, 14:22 Uhr
    Beim Sponsorenschwimmen im August legten die Aktiven 717 Kilometer zurück und spendeten ein Teil des sammelte Betrags an die Kinderklinik

    Startgemeinschaft Worms spendet 8.888 Euro

    Spendenübergabe im Foyer der neuen Kinderklinik. Von links: Frank Dinter, Rudolf Schöpwinkel, Kai HOrnuf und Prof. Dr. Heino Skopnik. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Die Startgemeinschaft (SG) im Schwimmsport aus dem Wormser Wasssersportverein und dem Schwimmclub Poseidon existiert seit dem Jahr 2008 und veranstaltet seit fünf Jahren das sogenannte Sponsorenschwimmen. Dabei haben Kinder und Jugendliche 24 Stunden Zeit eine beliebige Strecke zu absolvieren. Für jeden zurückgelegten Kilometer spendet ein Sponsor einen bestimmten Betrag, der vorher mit dem Schwimmer vereinbart wurde. Sponsoren können Firmen, aber auch Opa oder Onkel sein.
    Im August 2017 beteiligten sich 51 Kinder und Jugendliche an der Aktion im Poseidon Freibad und „erschwammen“ die Summe von 16.000 Euro. Insgesamt legten die Wassersportler die Strecke von 717 Kilometer zurück, dies fast die Distanz von Hamburg nach München. Um die Teilnahme für den Nachwuchs noch attraktiver zu machen, veranstaltete die SG Worms parallel zum dem Schwimm-Event ein Zeltlager, was sehr gut angenommen wurde.

    Verein des Monats

    Mit dem Sponsorenschwimmen bewarb sich die SG Worms auch an der Aktion „Verein des Monats“ beim Radiosender RPR. Hierbei holte sich die SG den ersten Platz, was noch einmal 10.000 Euro in die Kassen spülte. Insgesamt hatte die SG somit 26.000 Euro zur Verfügung. Wie vorher festgelegt, spendet die SG davon ein Drittel für ein guten Zweck, also die Kinderklinik, und zwei Drittel flossen in die Kasse der SG zur Durchführung von Training und der Teilnahme an Wettkämpfen. Rudolf Schöpwinkel vom Wassersportverein erläuterte gegenüber dem NK hierzu, dass die SG für die Trainingszeiten im Hallenbad Miete zahlen müsse. Dies gehe ins Geld, ebenso wie die Teilnehme an Meisterschaften, etwa in Berlin. Ergänzend fügte Rudolf Schöpwinkel hinzu, während die Sportvereine die Schulsporthallen kostenlos zur Nutzung zur Verfügung gestellt bekommen, müssten die Schwimmvereine für die Badbenutzung an die städtische Freizeitbetriebe GmbH zahlen.

    Doppelte Freude bei Professor Skopnik

    Der Leiter der Wormser Kinderklinik, Prof. Dr. Heino Skopnik, freute sich gleich doppelt. Zunächst einmal war er glücklich über die 8.888 Euro, die in die Anschaffung des hoch moderne Ultraschallgerätes fließen werde, welches die Kinderklinik benötige. Der Professor erläuterte aber auch, wie wichtig Sport und Bewegung für Kinder sei. Und wer im Alter von etwa sieben Jahren nicht den Spaß am Sport vermittelt bekomme, der würde auch später kaum noch zum Sportler bekehrt werden. Dabei sei der Bewegungsmangel einer der Gründe für viele Erkrankungen, die in unser Wohlstandsgesellschaft um sich greifen würde. Als Beispiel nannte er hier die Diabetes. Er unterstütze jede Aktion, die Kinder dazu bringe sich zu bewegen. Und Schwimmen sei ein optimaler Sport hinsichtlich Kreislauf und Koordininationsvermögen.

    Die EWR AG rundete den Spendenbetrag der SG auf, sodass für die Kidnerklinik die Summe von 8.888 zustande kam. EWR-Vertriebsleiter Frank Dinter erläuterte dazu, dass das Geld für die Spende aus dem „Herzstrom“-Produkt komme, bei dem Kunden etwa mehr zahlten, aber dafür 100 Prozent Ökostrom erhalten dun zudem ein teil des Erlöses für soziale Zwecke ausgegeben werde.

     
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