Die drei Wormser Gymnasien nutzen seit Montag ein gemeinsam gestaltetes Labor für ihre naturwissenschaftlichen Forschungsaktivitäten
Startschuss für Schülerforschungszentrum
Junge Forscher demonstrierten im Rahmen der Einweihung des Forschungszentrums ihre Arbeit. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Am Montagnachmittag war im Wormser Bildungszentrum (BIZ) ganz großer Bahnhof mit vielen Schülern, Lehrern und Prominenz. Kein Wunder, wurde doch das gemeinsame Forschungszentrum von Eleonoren-Gymnasium, Rudi-Stephan-Gymnasium und Gauß-Gymnasium feierlich seiner Bestimmung übergeben. Die Laboreinrichtung für naturwissenschaftliche Fächer kostete insgesamt rund 290.000 Euro. Die Initialzündung zur Realisierung gab ein Preisgeld für alle drei Gymnasien mit in Höhe von 15.000 Euro, dazu kamen 15.000 Euro durch die Fördervereine der drei Schulen und schließlich organisierten die Schuldirektoren von Sponsoren weitere 130.000 zur Zwischensumme von 160.000 Euro. Jetzt konnte auch die Stadt Worms nicht mehr anders und übernahm die fehlenden 130.000 Euro.
Förderung der MINT-Fächer
Das Forschungszentrum im BIZ ist kein Unterrichtsraum, sondern steht ausschließlich den zahlreichen Forschungsteams aus dem MINT-Bereich der drei Gymnasien zur Verfügung. MINT steht dabei für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Das Forschungszentrum soll auch dazu dienen, um Jungen und Mädchen für die Naturwissenschaften zu begeistern, denn schon lange klagt die Industrie über Nachwuchssorgen im technischen Sektor.
Volker Maurer als Namensgeber
Der offizielle Name des Labors ist „Volker-Maurer Schüler-Forschungs-Zentrum (VM-SFZ). Damit gedenken die drei Gymnasien dem im Juli diesen Jahres verstorbenen Lehrer des Gauß-Gymnasiums, Volker Maurer, der eigentlich in diesem Jahr die Nachfolge von Schulleiter Dr. Günther Serfas antreten sollte. Volker Maurer hat sich sehr intensiv um das Forschungszentrum bemüht und die Einrichtung aktiv gefördert.