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  • Mo., 03. Dezember 2018, 16:57 Uhr
    Bürgergespräch mit der FWG Offstein: Sven von Jutrzenka stellt sich vor

    „Stehe für den ständigen persönlichen Kontakt zu den Einwohnern“

    Der Einladung der FWG Offstein folgten viele interessierte Bürgerinnen und Bürger, um den nominierten Bürgermeisterkandidaten Sven von Jutrzenka kennen zu lernen. Der 36-jährige Familienvater, geboren in Worms, wohnt seit 5 Jahren in Offstein, ist Zeitsoldat bei der Bundeswehr im Bereich der Materialwirtschaft und IT und absolvierte nebenberuflich ein Praxisstudium zum Betriebswirt.

    Von Jutrzenka beobachtete in seiner Offsteiner Zeit viele Entwicklungen in der Gemeinde, die sein Interesse an der kommunalen Sacharbeit weckten. Er möchte sich in die Gestaltung der Themen, die die Bürgerinnen und Bürger bewegen, einbringen, ihnen zuhören, ihre Ideen aufnehmen und mit den Bürgern gemeinsam nach Lösungen suchen. Sehr am Herzen liegen ihm eine lebendige Dorfgemeinschaft, das Miteinander von jung und alt und die fehlende Außendarstellung des Ortes, ohne dass das vielfältige und gute Vereinsleben seine Identität verliert.

    Viel Zustimmung bekam der Kandidat von den Zuhörern für die Ausführungen, als gewählter Bürgermeister vieles zeitgemäßer zu handhaben, ohne die Leistungen aus der Vergangenheit zu bewerten. Anmerkungen der Diskussionsteilnehmer lassen darauf schließen, dass ihnen der Ansprechpartner in der Gemeinde für ihre Anliegen fehlt und eine Bürgerversammlung zur Information und Diskussion sehr gewünscht wird. Einen breiten Raum nahm die Frage ein, „Warum zeigen die Bürger so wenig Engagement bei Aktionen wie z.B. der Dorferneuerung?“ Die Meinung der Zuhörer dazu lässt sich recht einfach zusammenfassen: „Warum sollen wir uns im Ort engagieren, wenn unsere Meinung nicht aufgenommen und diskutiert wird?“

    Von Jutrzenka erwiderte daraufhin umgehend und engagiert: „Ich stehe für den ständigen persönlichen Kontakt zu den Einwohnern, Sie können mich jederzeit ansprechen, Ihre Anliegen werde ich aufnehmen und Lösungswege mit den Bürgern suchen!“ Ein für die Ortsgemeinde und besonders für die älteren Mitbürger sehr wichtiger Punkt ist die ärztliche Versorgung in Offstein. Das Vorhaben „Ärztehaus in Monsheim“ kann die Situation sicher deutlich verbessern, aber nicht geklärt ist der Transport für ältere und nicht mobile Anwohner. Dieses Thema hat von Jutrzenka bereits an anderer Stelle gehört und aufgenommen.

    Rein sachliche Gespräche und Entscheidungen

    Wie können die Bürgerinnen und Bürger für eine Mitarbeit in der Gemeinde gewonnen, wie kann eine Dorfgemeinschaft neben dem intensiven Vereinsleben belebt werden? Diese Frage stellt sich ganz unabhängig von der politischen Arbeit. An allererster Stelle sollten nicht politische Parteien und dazugehörige Diskussionen stehen, sondern rein sachliche Gespräche und Entscheidungen zu anstehenden Problemen, die zu  guten und sachgerechten  Lösungen führen, die das Gemeinwohl fördern.

    Dazu wurden zunächst zwei Themen, wie die Verkehrssituation und die noch in den „Kinderschuhen“ steckende angestrebte Partnerschaft mit der niederbayerischen Gemeinde Bernried, genannt und ins Auge gefasst. Von Jutrzenka nahm diese Vorschläge gern auf, wird sich zunächst ihrer annehmen und entsprechende Arbeitskreise initiieren. Die Bearbeitung sollte anschließend von interessierten Bürgerinnen und Bürgern übernommen werden.

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