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  • Mi., 19. Mai 2021, 15:43 Uhr
    Kampagne des Sportbundes Rheinhessen fordert bessere Lobby für den Sport

    Stimme des Sports stärken






    Mit der Kampagne #stimmedessportsstärken sollte verhindert werden, dass in Zeiten der Corona-Pandemie mit geschlossenen Sportstätten und verbotenem Vereinsangebot der Sport zunehmend aus der Wahrnehmung von Politik und Gesellschaft verschwindet. Die Kampagne, eine Aktion des Sportbundes Rheinhessen mit Vereinen aus Mainz und der Initiative Mainz Move, sorgte für Furore im Netz und wird mittlerweile landesweit und sogar bundesweit von Sportverbänden und -vereinen unterstützt. In Rheinland-Pfalz sind mittlerweile alle vier Sportbünde gemeinsam beteiligt – mit einem neuen Aspekt über das ursprüngliche Hashtag hinaus. Alle Sportvereine und –verbände wurden angeschrieben und gebeten, die beigefügte Postkarte zu nutzen und dem Sport damit eine starke Stimme der Basis zu geben. Ziel ist es, sich Gehör bei der Landes- und Lokalpolitik zu verschaffen. „Sport ist Teil der Lösung und nicht das Problem. Sport muss immer möglich bleiben – zu jeder Zeit und nicht nur alleine oder zu zweit“, sagt Thorsten Richter, Geschäftsführer des Sportbundes Rheinhessen und Leiter der landesweiten Ad-Hoc-Gruppe zur Kampagne.






    Auch wenn mit den sinkenden Inzidenzwerten zunehmend mehr sportliche Betätigungen wieder erlaubt wird, das große Momentum der Hashtag-Aktion soll nicht ungenutzt bleiben. Aus gutem Grund: Zum einen sind bei weitem noch nicht alle Einschränkungen trotz vorliegender wissenschaftlicher Erkenntnisse aufgehoben, zum anderen möchten die Sportbünde verhindern, dass es noch einmal zu einem Total- Lockdown für den Sport kommt. Sportbund-Präsident Klaus Kuhn betont: „Sport im Verein tut den Menschen gut. Übergewicht, Vereinsamung und Bewegungsarmut sind Folgen der Pandemie. Dinge, die im Vereinssport ganz automatisch bekämpft werden. Leider wurden diese Aspekte mit zunehmender Dauer der Pandemie zu wenig in den Blick genommen“. Der Primus inter pares des Sportbundes Rheinhessen fordert alle Sportler und Vereine auf, die Kampagne weiter voranzutreiben. „Jeder Beitrag hilft. Zukünftig muss der Sport früher berücksichtigt werden, schneller wieder erlaubt sein, dauerhaft möglich bleiben und auch für anstehende Aufgaben von der Politik unterstützt werden.“










    So geht es:






    #stimmedessportsstärken - unter diesem Hashtag sollen möglichst viele Menschen, Vereine und Verbände die Kampagne in den sozialen Medien streuen und mit einem eigenen Beitrag unterstützen.

    Alternativ haben die Dachverbände in Rheinland-Pfalz Vorlagen entwickelt, mit denen jeder mit eigenen Fotos und Zitaten Postkarten gestalten kann, um sie anschließend per E-Mail oder ausgedruckt an die Politik zu schicken. „Die Karte kann an die Landesregierung, zur Staatskanzlei, Gesundheitsministerium oder Sportministerium gehen, aber auch an die Kreisverwaltung, die Verbandsgemeindeverwaltung, den Bürgermeister oder Ortsvorsteher. So können wir auch vor Ort die „Stimme des Sports stärken“, hofft Richter auf einen bleibenden Eindruck. „Adressat ist die Politik, die die Verordnungen erlässt oder die Sportstätten zeitnah wieder öffnet.“ Vorlagen zur Beteiligung an der Kampagne hat der Sportbund Rheinhessen an all seine Vereine und Fachverbände verschickt mit der Aufforderung, sie an die Mitglieder weiterzuleiten.




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