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  • Mo., 05. Dezember 2016, 17:12 Uhr
    Horchheimer Chorgemeinschaft begeisterte im Dom des Eisbachtals

    Stimmungsvolle Lieder zum Advent

    Zum Abschluss stellten sich alle Chöre zum gemeinsamen Singen auf.


    Mit dem biblischen Spruch „ein jeder achte den anderen höher als sich selbst“ begrüßte der Hausherr, Pfarrer Dr. Joachim Springer, die Besucher des Adventskonzertes der Chorgemeinschaft 2012 Worms-Horchheim in der Heilig-Kreuz-Kirche. Springer zog mit diesem Spruch eine Parallele zu den Sängerinnen und Sänger, die ebenfalls auf die anderen Sänger achten müssten, damit man gemeinsam die richtigen Töne treffe – und die Chöre trafen die Töne.

    Den Auftakt bildete der Gemischte Chor mit Thomas Adelberger und den Volksliedern „Und unser lieben Frauen“, „Es blühn drei Rosen“ und dem lateinischen „Ubi Caritas“. In einem Spannungsbogen hatten die beiden Dirigenten ein Programm zusammengestellt, das vom Kirchenjahr über den Advent zu Weihnachten führte. Stimmgewaltig schloss sich der Männerchor mit Thomas Kulzer mit „O sacrum convivium“ und „O Heiland reiß die Himmel auf“, bevor das Ensemble „Six for one“ (sechs Sänger mit Thomas Kulzer) das Publikum mit „She walks in Beauty“ und „Sing, sing for Christ is born” in seinen Bann zog.

    Das der Frauenchor mit Thomas Adelberger sehr vielseitig ist, zeigten die Sängerinnen mit dem afrikanischen Volkslied „Nojana –  Ujaimose“ (Wir warten auf den Herrn), Händel´s „Dank sei dir Herr“ und „Gegrüßet seist du Königin – Hail holy queen“ aus dem Film Sister Act, was die Zuhörer mit langem Beifall quittierten.

    „Cantiamo“ zeigte sich vielseitig
    Ebenso vielfätig war das Repertoire von„Cantiamo“, dem modernen gemischten Chor, mit Thomas Kulzer und „Christmas Lullaby“, „Jul, jul, stralande jul!“ und einer modernen Version des Volkslieds „ Josef, lieber Josef mein“ – im Stile eines Raps vorgetragen und ebenfalls zur Freude der Besucher.

    „Im Advent ist ein Licht erwacht“ trugen die vier Mädchen des extra für das Konzert ins Leben gerufene Kinderchorprojektes vor und das Publikum spendete den längsten Applaus als Lob für den Mut und das fehlende Lampenfieber.

    Vor dem Schlusspunkt, dem gemeinsam von allen Chören vorgetragenen französischen Weihnachtslied „Weihnachtszeit“ , hatte der Männerchor mit dem Spiritual „All Night, All Day“ und „Weihnachtsglocken“ seinen zweiten Block.

    Offensichtlich hatten die beiden Dirigenten den Geschmack der Besucher getroffen – gab es doch nach dem Ende des Konzertes verdienten stehenden Beifall.

     

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