
Von Marcus Diehl › In der heutigen Zeit ist es immer wichtiger, dass Menschen sich als Macher betätigen. Eigeninitiative ist das Motto, um anderen etwas Gutes zu tun. Wie bei Marc Brodeit und Benedikt Wendel. Beim gemeinsamen Joggen kam bei den Beiden die Idee auf, einen Lauf zu organisieren, von der die Lebenshilfe profitieren sollte.
Es sollte ein Event werden, in der alle teilnehmen können – ein Inklusionslauf. Ihre Idee stieß sofort auf große Gegenliebe und im Lauf der Zeit hat sie immer größere Ausmaße angenommen.
Daher hat der Social Run Club Worms am Sonntag zu einem Benefizlauf in der EWR-Arena eingeladen. Mit großer Unterstützung von Wormatia Worms, der Lebenshilfe und der Kampagne #wormsliebe – Genau so, wie das Motto des Social Run Clubs Worms es schon sagt.
Hier geht es nicht um Medaillen oder siegen und verlieren. Gemeinsame Zeit zu verbringen, sich auszutauschen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken ist der Ansatz, der verfolgt wird.
An die 190 Läufer und 20 Kinder sind der Einladung gerne gefolgt. DJ Peter Englert heizte den Läufern so richtig ein, während Stadionsprecher Jens Silex die Moderation übernahm. Die Eröffnung übernahmen Bürgermeisterin Stephanie Lohr und Beigeordneter Timo Horst. Dabei ließ es sich Timo Horst nicht nehmen, selbst am Lauf teilzunehmen – Mit einer großen Hypothek im Gepäck. Er sollte schon 20 Runden schaffen, wenn es nach Stephanie Lohr gegangen wäre.
Das alles in einer Stunde, denn so lange war die Laufzeit angesetzt. Jede Runde zählte, egal in welchem Tempo oder Laufstil. Eine große Schar an Sponsoren erhöhte Runde für Runde ihre Spendensumme.
Im sportlichen Sinne wurden an diesem Tag keine Sieger oder Verlierer auserkoren. Der Gewinner war am Ende die Tagesförderstätte der Lebenshilfe. Sie durften sich über eine stolze Spendensumme von 11.250 Euro freuen. Ein Betrag, der dringend benötigt wird für das Informationssystem CABito. Per Touchscreen können Informationen in Bild, Text oder Ton eingeholt werden.
Es bedurfte einer großen Helferschar, um solch einen Event zu stemmen und die hatten Marc Brodeit und Benedikt Wendel auch zur Seite. Dabei geht der große Dank der Beiden an alle, die zu dem großen Erfolg beigetragen haben. Die Initiative zeigte erneut einmal mehr, dass aus einer kleinen Idee etwas weit Größeres entstehen kann.