Fr., 04.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Di., 23. Mai 2023, 13:40 Uhr
    WORMS: CDU, Grüne, SPD debattieren über Kita-Versorgung

    Streit um Kita-Catering

    Für die Stadt geht die Suche nach einer Lösung für das Kita-Catering weiter. CDU und Grüne sprechen sich entgegen der Stadt für eine Vergabe in Teillosen an mehrere mittelständische Unternehmen aus; die Grünen betrachten dies jedoch nur als eine kurz- bis mittelfristige Lösung: Auf lange Sicht ist die Partei der Grünen - ebenso wie die SPD - für den Bau einer Großküche im Integrations- und Dienstleistungsbetrieb (IDB) der Stadt Worms auf dem Salamander-Gelände. Auf Antrag der CDU wurde das Vorhaben der Vergabe des Caterings in Teillosen von Rechnungsprüfungsamt und Sozialdezernat geprüft und verworfen.


    Aus Sicht der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Anna Biegler gewährleiste eine künftige Vergabe an die IDB, „dass Anfahrtswege kurz und Gerichte frisch sind und dass die Zutaten ökologischen Standards entsprechen“. Außerdem könne so sichergestellt werden, dass Wünsche der Kinder und Eltern bei der Speiseplangestaltung berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang wurde auch darauf hingewiesen, dass der Bedarf an Grundschulmittagessen mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026 deutlich ansteigen werde.

    Laut Pressemitteilung der CDU-Innenstadt und CDU Worms-West wird die angestrebte Vergabe an ein einzelnes Unternehmen vor allem vom Fachbereich des Sozialdezernenten im Interesse der Gleichbehandlung unterstützt. Der CDU-Ortsvorsitzender Peter Scholze argumentiert dagegen, die geforderte Gleichbehandlung der Kita-Kinder bedeute nur eine gleich schlechte Versorgung für alle. Die Vergabe an mehrere mittelständische Catering-Unternehmen der Region fördere stattdessen Wettbewerb und Qualität. Durch kurze Anfahrtswege sei ein deutlicher Beitrag zum Klimaschutz möglich, auch könnte so eine hochwertige Versorgung der Kita-Kinder gewährleistet werden. Die von Gegnern vorgebrachte Gleichbehandlung ist durch „ein einheitliches und vergleichbares Leistungsniveau aller Anbieter sicherzustellen, ist unter anderem eine Frage der Qualität der Ausschreibung“, so Scholze.

    Dazu erklärt Fraktionsvorsitzender Dirk Beyer: „Bereits in der Stadtratssitzung hat OB Adolf Kessel angedeutet, dass die Umsetzung des Ansinnens der CDU vom Rechnungsprüfungsamt und vom Fachbereich nicht befürwortet wird. Eigentlich hätte den Antragstellern da schon klar sein müssen, dass eine Vergabe des Kita-Caterings in mehreren Losen nicht umsetzbar ist. Trotzdem hat die Verwaltung nochmal intensiv geprüft. Sie hat also ihren Auftrag erfüllt. Das Ergebnis war zu vermuten und ist kein Grund für die jetzt von der CDU Innenstadt und West geäußerte unsachliche Kritik.“




    Für manche Kitas könnten sich, so die SPD, keine Caterer finden. Oder nur zu deutlich höheren Preisen. Eine Folge könnten also unterschiedliche Preise beim gleichen Kita-Träger sein. Die Vorsitzende des Wormser SPD-Unterbezirkes Maria Unterschütz äußert sich abschließend: „Der Auftrag ist umgesetzt, das Ergebnis ist da. Statt jetzt Vorwürfe in Richtung Stadt zu äußern, sollten alle gemeinsam schauen, dass die Suche nach einem neuen Caterer, der eine gute Qualität anbietet, gelingt. Dabei sollten wir die Stadt unterstützen.“

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige das WormserAnzeige TicketshopAnzeige Klinikum Worms - Tag der offenen Tür
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Tip SüdhessenAnzeige Amtsblatt