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  • Do., 22. Dezember 2022, 10:32 Uhr
    WORMS: Spendenaktion in der Backstube Nock bringt 350 Euro für den Gnadenhof von Carry Lerch

    Süße Weihnachtsgrüße der Bürgermeisterin

    Bürgermeisterin Stephanie Lohr und Schausteller Johann Nock verkauften auf dem Wormser Weihnachtsmarkt Crêpes für den guten Zweck. Foto: Mirco Metzler/Die Knipser (oH)


    Weihnachtsgrüße einmal anders: Bürgermeisterin Stephanie Lohr hat sich in diesem Jahr dafür entschieden, auf den Versand von Weihnachtskarten zu verzichten und stattdessen auf eine nachhaltige und soziale Aktion zu setzen, um ihren Dank und ihre Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen: Am Dienstag, dem 20. Dezember, verkaufte die Bürgermeisterin auf dem Wormser Weihnachtsmarkt in Nocks Backstube Crêpes. In Summe wurden in zwei Stunden 350 Euro für Carry Lerch gesammelt. Die Spende soll gemeinsam mit dem Erlös aus dem Kuchenverkauf der Auszubildenden der Stadtverwaltung Worms am Mittwoch, dem 18. Januar, an Carry Lerch für ihr Herzensprojekt übergeben werden. „Anstatt Weihnachtskarten zu schreiben, habe ich diese Zeit genommen, um Crêpes für den guten Zweck zu verkaufen. Die Idee dazu gaben mir unsere Azubis, die bereits zuvor an zwei Tagen zu Gunsten von Carry Lerch Kuchen auf dem Weihnachtsmarkt verkauft haben. Ich freue mich, dass wir den Spendenbetrag nochmal um 350 Euro aufstocken können. Mein ganz herzliches Dankeschön geht aber an Johann und Veronika Nock, die auf die Einnahmen komplett verzichtet und somit den größten Anteil an der Spende geleistet haben“, dankt Lohr für die Unterstützung der Wormser Schaustellerfamilie Nock.

    Aber auch Johann Nock war mit der Verkaufsaktion sehr zufrieden. „Unsere Bürgermeisterin hat Talent an der Crêpesplatte bewiesen und viele Kunden glücklich gemacht. Die Gäste haben sich gefreut, mit der Bürgermeisterin beim Warten ins Gespräch zu kommen und manche haben auch noch einen Extraportion bestellt, nachdem sie erfahren haben, dass der Erlös an den Gnadenhof geht.“ „Da Carry Lerch in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen nicht auf dem Weihnachtsmarkt dabei sein konnte, wollte ich eine andere Möglichkeit finden, um den Gnadenhof zu unterstützen“, erklärt Lohr. Seit der Pandemie ist der Gnadenhof zunehmend gebeutelt und kämpft mit den zum Teil enormen Preissteigerungen, die durch die Energiekrise nochmals zugenommen haben. Den Gnadenhof, der auf Spenden angewiesen ist, zu unterstützen, sei deshalb wichtiger denn je, betont Stephanie Lohr. Am Vormittag hatte die Bürgermeisterin bereits mehrere Stunden bei der Wormser Tafel mit angepackt und Waren sortiert und auch bei der Ausgabe geholfen. „Ich bin immer wieder tief beeindruckt, was bei der Tafel im Ehrenamt geleistet wird. Auch wenn es meine Zeit kaum zulässt, so helfe ich jetzt im dritten Jahr jeweils einen Tag in der Weihnachtszeit bei der Wormser Tafel, um mich so bei den Organisatoren und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu bedanken“, drückt Lohr ihre Dankbarkeit für das wichtige ehrenamtliche Engagement der Tafel-Mitarbeiter aus.

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