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  • Sa., 02. Mai 2026, 09:32 Uhr
    Handball-Oberliga: TG Osthofen steht nach 30:22-Erfolg gegen HLZ) Friesenheim-Hochdorf III in der Aufstiegsrunde / Im Saarland geht es am 9. Mai los

    „Superlative“ prägte die zweite Spielhälfte

    In der zweiten Hälfte war Esteban Wolf nicht zu stoppen. Durch seine Schnelligkeit sehen seine Tore immer spektakulär aus. In der entscheidenden Phase der Partie traf er sechs Mal in den Kasten.
    Archivfoto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Die Herren der TG Osthofen haben jetzt doch noch die Aufstiegsrunde in die Regionalliga erreicht! Im Entscheidungsspiel gegen das Handball-Leistungszentrum (HLZ) Friesenheim-Hochdorf III, erzielten sie am Donnerstag einen 30:22 (10:13)-Erfolg. Eine Partie, deren Verlauf nicht unterschiedlicher hätte sein können. Das Osthofener Team brachte nicht nur ihren Trainer in Erstaunen, sondern auch den zahlreichen mitgereisten Fans, die alle in Rot erschienen waren. 

    Die erste Hälfte war fast zu vergessen. „Zu viele Fehler“ urteilte Trainer Mirko Höfler. Nur Torhüter Rouven Han war es zu verdanken, dass der Rückstand bei drei Toren geblieben ist. Was die Mannschaft nach der Pause geliefert hat, kann mit „Superlative“ benannt werden. Mirko Höfler freute sich: „Wir haben nichts umgestellt, lediglich mit ruhigen Worten auf die Mannschaft eingewirkt. Wir wissen ja, was sie kann.“ 

    Offensive schwächelte

    Bis zur 38. Minute, beim Stand von 16:12, änderte sich nicht viel. Die Offensive schwächelte weiterhin. Dazu wurden zwei Siebenmeter vergeben. Es zeichnete sich aber schon ab, dass die Abwehrreihe einen größeren Zugriff bekam. Der Mittelblock mit Ales Muhovec und Tim Kratz wurde zur Festung und im Tor war Rouven Hahn fast nicht mehr zu überwinden. 

    Dem HLZ wurde der Stecker gezogen, die Mannschaft war mit ihrem Latein am Ende. Die Angriffsmechanik der TGO kam ins Rollen. Aus einem 16:18-Rückstand wurde eine 21:18 Führung. Mit den schnellen 6 Toren von Esteban Wolf und der Dynamik eines Paul Bonin mit elf Toren hatte der Gegner keine Mittel mehr. Jetzt aber die beiden Youngsters besonders hervorzuheben, würde dem restlichen Kader nicht gerecht werden. Ein Jeder hatte seinen Anteil in der Partie. Ob in der Defensive oder in der Offensive – sekündlich wuchs das Selbstvertrauen. Der Glaube kam im Laufe der zweiten Hälfte zurück. Die TGO hatte nichts mehr zu verlieren. 

    In einen Rausch gespielt

    Spätestens nach dem „Gamechanger“, als die TGO in Unterzahl zwei Tore erzielten konnten und es damit 18:18 stand. Sie spielte sich innerhalb kurzer Zeit in einen Rausch. Alles, was vorher so schwerfällig wirkte, zeigte sich jetzt spielend leicht. Für den scheidenden Coach war es die stärkste Halbzeit der ganzen Saison und das zur richtigen Zeit. Das Team möchte einfach die Ära Mirko Höfle weiterwirken lassen.

    Jetzt kommen noch drei Spiele in der Aufstiegsrunde dazu. Am Samstag, dem 9. Mai, geht es um 18 Uhr zu den HF Untere Saar nach Merzig. An Christi Himmelfahrt um 16 Uhr geht die Reise zum Rheinhessenderby nach Nieder-Olm. Das einzige Heimspiel soll zwei Tage später am Samstag gegen die HSG Wittlich folgen. Dem Rheinradeln am Sonntag soll so ausgewichen werden. Die Uhrzeit ist noch offen. 

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