Mi., 07.10.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Do., 15. November 2018, 14:10 Uhr
    Premiere der Aufführung „Empfänger unbekannt“ mit Sibylle Brandl und Bettina Hoffmann am 22. November um 19 Uhr im LincolnTheater

    Szenische Lesung „Empfänger unbekannt“

    Der Briefroman „Adressat unbekannt“ entstand im gleichen Jahr (1938) wie Chaplins „Der große Diktator“ und gelangte schnell zu großer Bekanntheit.


    Auf Einladung der Volkshochschule findet in Worms am Donnerstag, dem 22. November 2018, um 19 Uhr im LincolnTheater am Obermarkt die Premiere der Aufführung „Empfänger unbekannt“ mit Sibylle Brandl und Bettina Hoffmann vom „Das Freie Theater ZWÖLFplusEINS*“ (Mainz) statt. Das als szenische Lesung präsentierte Stück basiert auf dem bekannten Briefroman „Adressat unbekannt“ von Kressman Taylor.

    Briefroman erschien bereits 1938

    Der jüdische Max Eisenstein und sein Freund, der verheiratete Maler Martin Schulze, emigrieren nach dem Ersten Weltkrieg nach San Francisco und bauen dort erfolgreich eine Kunstgalerie auf. 1932 kehrt Martin mit seiner Familie nach Deutschland zurück, Max bleibt in den USA. Sie haben vor, die Galerie von Deutschland und den USA aus gemeinsam zu betreiben. Sind ihre Briefe zunächst von tiefer Freundschaft und Sehnsucht nach der gemeinsamen Zeit geprägt, so verändert sich allmählich der Ton, parallel zu den politischen Entwicklungen in Deutschland – 1933 wird Hitler zum Reichskanzler ernannt. Kressmann Taylors bekannter Briefroman „Adressat unbekannt“ entstand im gleichen Jahr (1938) wie Chaplins „Der große Diktator“ und gelangte schnell zu großer Bekanntheit. Der Roman stellt in eindrücklicher Weise die allmähliche Gehirnwäsche des Rückkehrers dar, die schließlich den Tod bringt.

    Inszenierung durch ZWÖLFplusEins

    In der Inszenierung durch ZWÖLFplusEINS* lesen die Enkelinnen (Sibylle Brandl und Bettina Hoffmann) der beiden Männer den Briefwechsel: Die Amerikanerin, als sie die Geschäftsunterlagen ihres Großvaters durchsieht und realisiert, dass die „Eisenstein Galleries“ ursprünglich „Schulze-Eisenstein Galleries“ hieß, doch hat sie nur die Briefe des Deutschen – bis auf einen Brief ihres Großvaters. Den anderen Teil der Korrespondenz findet die Enkelin des Deutschen beim Restaurieren des Schreibtischs ihres Urgroßvaters in einem Geheimfach. Von seiner Nazi-Vergangenheit wusste sie nichts, es wurde nur erzählt, dass ihr Großvater relativ jung gestorben sei.
    Der Eintritt für die Premieren-Vorstellung (Einlass 18 Uhr) beträgt 12 Euro (ermäßigt 6 Euro für Schüler, Studenten und Au-Pair). Vorverkaufsstellen: LincolnTheater Worms, Kunsthandlung Steuer, Puderdose und vhs-Worms.

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige Tip SüdhessenAnzeige das WormserAnzeige Ticketshop
    Anzeige AmtsblattAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige 3 Füller 1