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Di., 25. März 2014, 17:34 Uhr
Zum 6. Mal nahmen die Hockey-Damen aus der Domstadt den Sieger- & den Wanderpokal bei den 12. EWR HockeyDays mit nach Hause / 6: 1-Finalsieg gegen Rüsselsheimer RK
Rot-Weiß Köln unterstrich Ambitionen auf die Meisterschaft
Riesenfreude bei den Hockey-Damen des Feldhockey-Spitzenreiters Rot-Weiß Köln, nach dem 6:1-Turniersieg im Finale der 12. EWR HockeyDays gegen den Rüsselsheimer RK, einmal mehr bestens ausgerichtet von der TG Worms-Hockey e. V. Foto: Klaus Diehl
VON KLAUS DIEHL Großes Aufatmen beim Ausrichter TG Worms-Hockey e. V., die zum 12. Mal die besten acht Mannschaften der Feldhockey-Bundesliga nach Worms eingeladen hatte. Das Wetter hat gehalten – wenn auch etwas kühl – und nach dem witterungsbedingten Ausfall im Jahr 2013 konnte das Turnier wieder fortgesetzt werden. Ein zweiter Ausfall in Folge wäre wohl schon etwas fatal gewesen.
Überaus beliebtes Turnier als Vorbereitung auf die Fortsetzung der Feldsaison 2013/2014
Wie immer fühlten sich die acht Mannschaften mit frisch gebackenen Europa-Meisterinnen und Olympiateilnehmerinnen, Trainern und Betreuern einmal mehr in familiärer Hockey-Familien-Runde aufgehoben und über die drei Tage bestens versorgt.
Dies unterstrich auch Stefan Abel, Präsident des Deutschen Hockeybundes, der sich zusätzlich über den souveränen Turniersieg seiner Kölner Heimat-Mannschaft freute.
Diese hatte sich souverän durch einen 5:1-Sieg zum Auftakt gegen Eintracht Braunschweig, einem 1:1-Remis gegen den Club an der Alster Hamburg und einem schwer erkämpften 2:1-Sieg gegen den Berliner HC in das Finale gespielt. Gegner war doch etwas überraschend der Tabellensiebte aus Rüsselsheim, der zum Auftakt gegen den Mannheimer HC mit 2:1 siegreich blieb, aber auch davon profitierte, dass die Mannheimer Torfrau im Berufsverkehr am Freitagabend stecken blieb und deshalb die Mannschaft in den ersten Minuten ohne Torfrau spielen musste.
Doch wer gegen den Turnierverteidiger UHC Hamburg mit 2:1 gewinnt und gegen den Münchner SC ein torloses Remis erreichte, der steht nun einmal, wie im Jahr 2012, im Endspiel.
Köln spielte souverän Doch hier waren die Rüsselsheimer Damen letztlich chancenlos und ohne ihre Torfrau Lisa Lahham wäre die Niederlage mit 1:6 noch deutlicher ausgefallen. Bewiesen doch die Rot-Weiß-Damen, dass sie eine absolute Turniermannschaft sind und sich von Spiel zu Spiel steigern können. Die sehr auffällige Jung-Nationalspielerin Hannah Gablac brachte Köln früh in Führung, ehe Franziska Hauke auf 2:0 erhöhen konnte.
Zehn Minuten vor der Pause, es wurde über zweimal 30 Minuten gespielt, kam Rüsselsheim etwas besser ins Spiel und verkürzte durch Kimberly Körbel zum 2:1-Pausenstand. Als aber Eva Frank kurz nach Wiederanpfiff eine Strafecke für Rüsselsheim nicht verwerten konnte, erhöhte im direkten Gegenzug Julia Busch auf 3:1. Jetzt waren die Kölner Damen so richtig im Rollen. Erneut Hannah Gablac, Anna Geiter, mit vier Toren erfolgreichste Torschützin, und Lea Stöckel sorgten für die weiteren Tore zum 6:1-Endstand.
Im Spiel um Platz 3 gewinnt UHC Hamburg
Im Spiel um Platz drei gewann der letzte Turniersieger von 2012, der UHC Hamburg, durch Tore von Marie Mävers, Vivian Tabel, Sophie Mayen und Nicola Scharlau, bei Gegentoren durch Katharina Scholz und Anne Schröder, das Hamburger Stadt-Derby gegen den Club an der Alster Hamburg.
Oberbürgermeister Michael Kissel, der dem Ausrichter TG Worms-Hockey e. V. für die Ausrichtung und dem regionalen Energie-Dienstleister EWR AG für die Unterstützung dankte, nahm zusammen mit dem DHB-Präsidenten Stefan Abel die Siegerehrung für den Turnersieg vor und überreichte Rot-Weiß-Spielführerin Anna Geiter den Sieg- und Wanderpokal.