Die Arbeiterwohlfahrt Worms-Mitte besuchte die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden
Tagesausflug der AWO
Die AWO Worms-Mitte unternahm einen Ausflug in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden.
Die hessische Landeshauptstad Wiesbaden war Ziel eines Tagesausfluges des Ortsvereins Worms-Mitte der Arbeiterwohlfahrt. Nach dem Treffen mit dem Stadtführer führte die zweistündige Fahrt mit dem Bus unter dem Motto „Stadtrundfahrt zum Kennenlernen – Wiesbaden klassisch“ an vielen interessanten Objekten der Stadt mit 26 Thermalquellen vorbei, darunter auch das Kurhaus, das „Weiße Haus“, der Landtag, das Wiesbadener Schloss, das Rathaus und zum Abschluss der Rundfahrt durch die über 280.000 Einwohner zählende Stadt führte der Weg hoch zum Wiesbadener Hausberg, dem Neroberg, wo der Besuch der russisch/orthodoxen Kirche ein lohnendes Ende der Rundfahrt war.
Wie bei Tagesausflügen der AWO Worms-Mitte üblich, so wartete auch diesmal ein leckeres Picknick auf einem Waldparkplatz auf die Reiseteilnehmer, nicht weit entfernt von der Talstation der Nerobergbahn, die nächstes Ziel der Tagesreise war. Die Fahrt mit der Bahn hoch zum Neroberg, dem „schrägsten“ Wahrzeichen Wiesbadens, war für alle Teilnehmer an der Tagesreise ein besonderes Erlebnis. Seit ihrer Eröffnung 1888 rumpeln die original erhaltenen beiden Wagen den Neroberg hinauf und hinunter. Die Nerobergbahn ist die älteste mit Wasserballast betriebene Drahtseil-Zahnstangenbahn in Deutschland.
Auf dem Neroberg gibt es viele Möglichkeiten der Gestaltung des Aufenthaltes. Man kann in einem gemütlichen Lokal mit Biergarten einkehren, spazieren gehen und dabei auch den Kletterwald besuchen, zur russisch/orthodoxen Kirche oder zum Nerobergtempel gehen, von dem man einen herrlichen Blick über den Rhein bis zu den Höhenzügen des Odenwaldes hat. Der Neroberg ist auch für Wanderer interessant. Er ist ein idealer Ausgangspunkt, um auf gut ausgebauten Wegen in den Wäldern des Naturparkes Rhein – Taunus stundenlange Wanderungen zu unternehmen.
Nach der Fahrt mit der Bahn auf den Neroberg hinauf und hinunter, wobei auf dem Berg Zeit genug blieb sich entsprechend umzuschauen und die Aussicht zu genießen, ging es wieder zurück in heimatliche Gefilde mit einem Abschluss in der Museumsschänke Frangel in Alzey-Schafhausen.