Do., 12. Juni 2014, 08:53 Uhr
Landtagsabgeordneter Adolf Kessel lädt am 17. Juni ein zum ‚Mainzer Bildungsgespräch‘ zu Cybermobbing
„Tatort Internet“
Der Wormser Landtagsabgeordnete der CDU, Adolf Kessel, lädt ein zu den Mainzer Bildungsgesprächen „Tatort Internet – wie digitales Mobbing zur Gefahr an unseren Schulen wird“. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, dem 17. Juni, um 19 Uhr im Plenarsaal des rheinland-pfälzischen Landtags, Platz der Mainzer Republik, in Mainz.
Das Internet ist für Kinder und Jugendliche ein selbstverständlicher Teil des Alltags – mittels Smartphone ist es stets in der Hosentasche mit dabei, ein Leben ohne soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. kaum mehr vorstellbar. Vieles, was dort an Bildern, Aussagen und Filmchen tausendfach in Realzeit verbreitet wird, ist unterhaltsam. „Doch die gleiche Medaille hat auch eine andere Seite“, betont der Landtagsabgeordnete Adolf Kessel: „Das Netz kann zum sozialen Pranger, die Lästerei für den Einzelnen enorm belastend werden. Das belegen verzweifelte Schulwechsel, schreckliche Fälle von Selbstmorden.“
An den Schulen in der Stadt und im Land – das belegen mehrere Studien – hat das so genannte Cybermobbing in den vergangenen Jahren teils dramatisch zugenommen – jeder fünfte Schüler gab vergangenes Jahr in einer Befragung an, bereits einmal Opfer von Cybermobbing geworden zu sein. Das wirft Fragen hinsichtlich des Umgangs mit diesem Sachverhalt auf: Wie sollen Eltern, Lehrer, Mitschüler reagieren?
„Klar ist, dass Thema Cybermobbing spielt in der Bildungspolitik bis heute eine viel zu geringe Rolle. Mit den ‚Mainzer Bildungsgesprächen‘ unserer Fraktion wollen wir deshalb einen Beitrag leisten, die Hintergründe des digitalen Mobbings zu beleuchten und über Lösungs- und Präventionsansätze zu diskutieren. Schön, dass wir mit Uwe Leest, dem Vorsitzenden des Bündnisses gegen Cybermobbing, dafür einen kompetenten Referenten und Gesprächspartner gewinnen konnten. Ich freue mich auf den Austausch mit ihm und mit Ihnen – herzliche Einladung!“, so Adolf Kessel.
Interessierte können sich unter Telefon: 06131/2083024 oder per Fax unter 06131 / 2084023 anmelden.