Menschen helfen Tieren Worms: Kinder treten Taube tot / Eltern dulden Verhalten
Tauben: gehasst – verfolgt – getötet
vom Tierschutzverein Menschen helfen Tieren Worms e.V. ist erschüttert, dass immer wieder in der Wormser Innenstadt Kinder Tauben jagen und auch treten würden. Die oftmals dabei anwesenden Eltern, würden davon keinerlei Notiz nehmen. "So auch vergangene Woche als eine Horde Kinder am Lutherplatz eine Taube jagten und nach ihr traten. Eine ältere Dame schritt ein und wies die Kinder zurecht, als plötzlich ein Junge auf das Mäuerchen stieg und von oben auf die am Boden liegende Taube sprang. Das Tier überlebte diesen massiven Angriff nicht und starb nach wenigen Sekunden einen schmerzhaften Tod", empört sich Waltraud Phul.
"Solches Verhalten von Kindern hat nichts mit kindlichem Unverständnis zu tun. Es ist erschreckend wie viele Eltern und auch andere Fußgänger das Jagen und Treten nach ihnen tolerieren", so Phul weiter. Die in der Nähe befindlichen Mütter hätten mit ihren Kindern rasch den Ort dieses grausamen Geschehens verlassen. "Es reicht nicht, dass Tauben in unserer Stadt verhungern, verdursten, vergiftet und geköpft werden, man schaut auch noch ungerührt zu, wie sie misshandelt werden und geht ungerührt weiter! Schauen Sie bitte nicht zu, wenn Kinder Tauben jagen, nach ihnen treten, es ist unsere Pflicht Kinder darauf hinzuweisen, dies zu unterlassen, wenn ihre Eltern nicht in der Lage sind, dies zu unterbinden. Tauben sind friedliche, soziale Tiere, aber sie sind Opfer unserer Gesellschaft!", appelliert die Tierfreundin, Gewalt gegen Tiere nicht einfach mitanzusehen.