
Am letzten Spieltag der Medenrunde ging es bei den Herren 30 1 um alles! Punktgleich, mit nur einem Matchpunkt Rückstand auf Schott Mainz, starteten die TCBler als Tabellenzweiter in ihr entscheidendes Spiel gegen den Sportpark Windhagen. Den Wormsern war also klar, dass ein Kantersieg her muss, wenn sie die Chance, Rheinlandpfalz und Saarlandmeister zu werden, erringen möchten. So fuhren die Wormser stark besetzt und hoch motiviert nach Windhagen, wo sie auf eine geschwächte Heimmanschaft trafen. Vier der sechs Einzel konnten die Wormser dann auch schnell und sehr deutlich für sich entscheiden. An Position zwei und drei sah das jedoch etwas anders aus: so gab Thomas den ersten Satz mit 4:6 an den Gegner ab, kämpfte sich dann aber im zweiten Satz zurück und gewann diesen selbst mit 6:4. In einem Match-Tie-Break-Krimi rannte der Wormser wie gewohnt zu jedem auch unmöglich scheinenden Ball und siegte so verdient mit 10:7. Auch Gennadi Styckel an drei hatte im ersten Satz zuerst das Nachsehen.
Mit der starken Unterstützung seiner Teamkollegen schöpfte er im zweiten Satz jedoch neue Kraft und entschied diesen mit 7:5 für sich. Und auch im Match-Tie-Break konnte er dann das Spiel dominieren und siegte mit 10:4. Die Doppel waren daraufhin wieder eine klare Sache für die Wormser und machten den Tagessieg perfekt. Trotz meisterlicher Leistung und glattem Sieg war die Meisterschaft jedoch noch nicht in der Tasche! Nun hieß es auf Rengsdorf hoffen, denn diese mussten aus Sicht der TCBler mindestens einen Sieg einfahren. Dank der Schützenhilfe aus Rengsdorf, die gegen den Kontrahenten Schott Mainz 7 Punkte holten, stehen die Wormser als Oberliga-Meister fest und dürfen diesen sensationellen Titel erst einmal feiern!
Nach der Meisterschaft ist aber vor der Meisterschaft! Ende August geht es für die angespornte Herren 30 nämlich zurück auf den Sandplatz. So tritt der TCB am 22.08. um 13 Uhr in Wiesbaden gegen den Hessenmeister Wiesbadener THC an, um um den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse zu kämpfen.
Am Erfolg waren beteiligt: Heiko Hahn, Thomas Petzold, Gennadi Styckel, Tomasz Borwski, Oliver Köth, Daniel Blasy, Andreas Seluga, Timo Heilmann, Wolf Dreißigacker, Oliver Thurow, Andreas Kübler und Klaus Wedel